St. Michael

St. Michael (c) Wilma Wilms

Die drittgrößte Kirche Kölns befindet sich auf dem Brüsseler Platz inmitten des lebhaften Belgischen Viertels. Grund für ihre Erbauung war die ab 1881 einsetzende Stadterweiterung im Zuge der Industrialisierung und die damit verbundene Neustadtplanung unter Aufsicht des Stadtbaumeisters Hermann Josef Stübben.

Der bemerkenswerte Bau im neuromanischen Stil nach den Plänen des Architekten Eduard Endler wurde am Michaelstag des Jahres 1906 eingeweiht. Grundriss des auf die Ringstraße und den Dom ausgerichteten Gebäudes ist ein lateinisches Kreuz. Das mittlere Eingangsportal wird von zwei Türmen flankiert, die von pyramidalen Dächern bekrönt werden.

Ein dreischiffiger Innenraum beeindruckt durch seine majestätische Kraft. Dennoch wirken seine Proportionen aber nicht drückend, sondern strahlen vielmehr klare Schlichtheit und Weite aus. Dazu trägt vor allem der Wechsel von runden und eckigen Pfeilern im Langhaus bei und die 1974 erneuerte Bemalung der Bögen und eckigen Pfeiler, die einen Quaderwechsel aus roten und gelben Sandsteinblöcken imitiert.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden unter anderem die Kirchenfenster und der Vierungsturm weitestgehend zerstört. Auf letzteren wurde schließlich im Rahmen der Restaurierung durch den Architekten Karl Band verzichtet und stattdessen eine Segmentholzdecke eingebaut. Zudem wurde die Innenausstattung stark reduziert. Reste des originalen Fußbodens mit farbigen geometrischen Mustern sind noch in den Kapellen sichtbar.

Die Betonglasfenster im Langhaus und im südlichen Querschiff, die die Schöpfungsgeschichte zeigen, wurden von Ignaz Geitel geschaffen. Die abstrakten Chorfenster gehen auf einen Entwurf des Glasmalers Paul Weigmann zurück.

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