St. Alban

St. Alban (c) Maurice Cox

St. Alban befindet sich in der Gilbachstraße am nördlichen Rand des Stadtgartens, der zu den ältesten Grünanlagen Kölns gehört. Hier liegt auch der Haupteingang der Kirche. Die Pfarrei wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Zuge einer Umorganisation des Pfarrbezirks von St. Gereon eingerichtet und übernahm das Patrozinium der heute noch als Ruine neben dem Gürzenich erhaltenen Kirche Alt St. Alban.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 17. November 1957, und bereits 18 Monate später konnte der Bau nach einem Entwurf des Architekten Hans Schilling fertiggestellt werden. Als Baumaterial dienten 400.000 Ziegel, die aus Trümmerbauten geborgen wurden. Ein großer Teil davon stammte aus der Ruine der alten Oper am Rudolfplatz.

Bemerkenswert ist der Grundriss des Kirchenbaus, denn er greift bereits der liturgischen Neuordnung vor, die fünf Jahre später im Zweiten Vatikanischen Konzil beschlossen wurde: Ein Zentralbau mit fünfeckigem Grundriss beherbergt den Gemeinderaum, an dessen Nordseite eine parabelförmige Apsis für den Altarraum anschließt. Der Altar selbst wird mittig platziert, so dass er näher an die Gemeinde heranrückt und auch ein Zelebrieren in Richtung der Gemeinde möglich ist.

Eine weitere liturgische Neuerung, für die es noch eine Ausnahmegenehmigung durch Kardinal Frings geben musste, ist der Bau einer Sakramentskapelle zur Aufbewahrung des Tabernakels. Dieser ist ein Werk des Kölner Bildhauers Elmar Hillebrand und zeigt Heilszenen des Alten und Neuen Testaments. Seine fünfeckige Form spiegelt den Grundriss des Gemeinderaums wider. Ebenfalls zur Erstausstattung der neuen Kirche gehört das große Gemmenkreuz über dem Altar von Lioba Munz.

Links vom Altarraum befindet sich die Taufkapelle, in die die Besucher über mehrere Stufen hinabsteigen. Hier steht auch das bronzene Taufbecken, das 1642 für die Kirche Alt St. Alban angefertigt wurde und mit der Figur des heiligen Alban bekrönt ist. Weitere Kunstwerke aus Alt St. Alban sind unter anderem die um 1420 geschaffene und im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Pietà sowie das von Bürgermeister Konrad von Schürenfels Anfang des 16. Jahrhunderts gestiftete sogenannte Schürenfels-Tryptichon.

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