Katholische Kirchengemeinde

St. Gereon

Rundgang durch St. Alban

Adresse: Gilbachstraße 25, 50672 Köln

Nach dem 2. Weltkrieg wurde aus dem alten Pfarrbezirk von St. Gereon eine neue Pfarrei abgepfarrt. Diese übernahm das Patrozinium der heute noch als Ruine neben dem Gürzenich erhaltenen Kirche Alt St. Alban.

tl_files/stgereon/bilder/kirchen/stalban/1.png Als Bauplatz der neuen Albans-Kirche wurde 1957/58 ein Platz im Stadtgarten ausgewählt.  Errichtet nach Plänen des Architekten Hans Schilling realisiert dieser Bau damals in Diskussion befindliche Neuerungsströmungen im Kirchenbau. 

Während in anderen Kirchen dieser Zeit der Altar noch direkt an die Apsiswand gerückt wurde,ist der Altar in St. Alban schon für die Zelebration zum Volk hin bestimmt.  Dabei bleibt der stark erhöhte Standort des Altars der Tradition verpflichtet. 

 

In der Taufkrypta befindet sich das bronzene Taufbecken, das 1642 für die alte Albanskirche hergestellt wurde. 
Ein großer Teil der qualitätvollen Erstausstattung wurde von Elmar Hillebrand (Tabernakel), Franz Pauli (Fenster) und Toni Zenz (Chorgitter) für den Neubau eigens gestaltet. 
Die Mauern der Kirche entstanden aus Trümmerziegeln von der alten Kölner Oper und verleihen dem Bau eine lebhafte Oberflächenstruktur.