Hier finden Sie Informationen des Erzbistums Köln zum Thema Zukunft heute! 

Ist unsere Kindertagesstätte morgen schon Vergangenheit?

Seit Oktober 2004 liegt es aus - das kleine blaue Heft "Zukunft heute" -Weichenstellung für das Erzbistum Köln.


Großflächige Umstrukturierungs- und Sparmaßnahmen des Bistums werden hier aufgezeigt, die für jedes Gemeindeleben gravierende Folgen haben werden. Das Platzangebot im Kindergartenbereich wird in Statistiken und Prognosen behandelt und die Schlussfolgerung ist, dass ab 2008 rund 900 Gruppen nicht mehr vom Erzbistum bezuschusst werden. Fest steht auch: ab 2007 werden die Pfarrgemeinden St. Alban, St. Gereon und St. Michael zu einer Pfarrei verschmelzen. Dieser Pfarrei gehören
3 Kindertagesstätten mit insgesamt 7 Gruppen an. Das Erzbistum gibt vor, von diesen 7 Gruppen 5 in andere Trägerschaften zu entlassen oder zu schließen.


Zukunft heute


Heute

Seit den 60er Jahren besteht die Kindertagesstätte St. Gereon neben der Basilika. Schon immer lag der Schwerpunkt unserer Arbeit in der kindgerechten Vermittlung christlicher Werte. Kinder und Eltern erleben eine Gemeinschaft, die sie aufnimmt und versteht. Die heutigen Ansprüche der Gesellschaft an Eltern und Kinder können bei uns aufgefangen werden. Junge Familien brauchen mehr denn je Unterstützung und Anerkennung, um ihren Kindern lebenswerte Perspektiven für die Zukunft zu geben. Wir denken dabei an die Berufstätigkeit beider Eltern, veränderte pädagogische Ansichten und die Bildung der Kinder. Die Menschen geben aber auch weiter, was sie bei uns erfahren haben. Dies zeigt sich im aktiven Leben der Pfarrgemeinde. Sie sind bereit, sich zu engagieren und fühlen sich mit der Gemeinde verbunden.

Für uns Erzieherinnen werden auf diese Weise die Früchte unserer Arbeit sichtbar. Dies ist die schönste Form der Anerkennung unseres Tuns.

 


Zukunft

Wenn unsere Kindertagesstätte wegfällt, wird es stiller in der Gemeinde!

  • Eltern müssen weitere Wege in Kauf nehmen, um eine qualifizierte Betreuung ihrer Kinder zu erhalten. Dies wird zwangsweise auch dazu führen, dass sie ihre Kontakte und Aktivitäten in anderen Vierteln suchen.
  • die Kinder werden es schwerer haben, Freunde im unmittelbaren Wohnbereich zu finden, was unserer Ansicht nach die Entwicklung zur Selbstständigkeit stark beeinträchtigt. Sie werden mehr denn je auf die Hilfe der Erwachsenen angewiesen sein.

Wird die Kindertagesstätte in eine andere Trägerschaft übergehen, dann werden auch die Bedingungen verändert!

  • Weniger Personal wird für die Kinder da sein
  • Die Qualität des Angebots wird auf "Bezahlbares" eingeschränkt
  • Das katholische Profil wird zugunsten der Gleichberechtigung verschwinden
  • Erzieherinnen müssen ihre eigenen Traditionen in den Hintergrund stellen

Wir möchten mit diesem Artikel Denkanstösse geben.

Im Namen der jungen Familien und der Pfarrgemeinde St. Gereon:

 

Helfen Sie mit, die Verantwortlichen des Kirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderates zu stützen in der Entscheidung für die Kinder!

 

DENN OHNE KINDER
IST EINE ZUKUNFT NICHT DENKBAR!

 

Elisabeth Kröll,
Eva Oles,
Birgit Paetzold,
Doris Renzel,
Sabine Schneider


Last Update: Freitag, 18. März 2005 18:57 Wolfgarten

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