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Ein
Wort zuvor
Gott
besucht uns häufiger, aber meistens sind wir nicht zu Hause.
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Im Advent und am Weihnachtsfest
will er uns wieder in besonderer
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Weise heimsuchen.
Jesus hat sein Kommen
zugesagt:
„Ich
stehe vor der Tür und klopfe an.
Wer
meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich
eintreten." (Offenbarung
3,20)
Welche Klopfzeichen
gibt es denn, an denen wir erkennen können:
Gott steht vor der
Tür?
Ich möchte auf
drei Klopfzeichen aufmerksam machen:
Das
erste Klopfzeichen kommt von unserem Herzen.
So leise und innerlich
wie das Klopfen unseres Herzens ist Gottes Stimme in uns: Ich bin da. Ich
bin bei dir. Lass mich ein. Nimm mich mit in dein Leben. Schau mit meinen
Augen die Dinge an. Geh meinen Weg. Dieses leise Klopfen ist in all dem
Advents- und Weihnachtsgetue leicht zu überhören.
Das
zweite Klopfzeichen ist der Mitmensch.
Der mir jetzt begegnet.
Der jetzt mit mir spricht. Der jetzt meine Geduld und meine Nerven strapaziert.
Der jetzt mit einem schüchternen Blick ein bisschen Zuneigung sucht:
Es ist der Herr.
Das
dritte Klopfzeichen ist der Schmerz, das Dunkle, das Negative.
Wo andere Angst
haben, wo andere in Panik stürzen, da darf der Glaubende wissen: Es
ist der Herr. Immer, wenn wir resignieren oder verzweifeln wollen, sagt
er uns ganz persönlich: Fürchte dich nicht, ich bin es!
| Geburt
Christ,
1192 Zypern |
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Ich hoffe, dass Sie
aufmerksamer werden können für diese Klopfzeichen und dem so
Anklopfenden auch öffnen. Anders als im Prolog des Johannesevangeliums
(1,17) soll es dann heißen:
„Er
kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn auf."
Ein solches echtes
Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen allen!
Ihr Pastor