PFARRBRIEF

Weihnachten 2000


1) Ein Wort zuvor Ein Wort zuvor

2) Zur Diskussion gestellt. Zur Diskussion gestellt.

3) Der Engel des Herrn. Der Engel des Herrn.

4) Hans Dieter Hüsch Im übrigen meine ich

5) "Fürchtet euch nicht." Fürchtet euch nicht.

6) Lichterprozession. Lichterprozession

7) Kirchenvorstand Nachgefragt

8) In den Fängen der Technik. Es fürchtet sich allein der Geist in der Finsternis.

9)  "Dominus Jesus". Es ist wirklich zum Fürchten.

"Fürchtet euch nicht"


Wo ist denn der Barock-Altar?  10) Barockaltar

... und sie machten sich auf und fuhren nach Maria Laach. 11) Fahrt nach Maria Laach

Leserbriefe zum Sommer-Pfarrbrief 2000.  12) Leserbriefe

Angst (Liedtext: Herbert Grönemeyer)  13) Herbert Grönemeyer

Sind sie wohl auch so eine? 14) Sie sind auch so eine

Hans-Josef Radermacher 15) Hans-Josef Radermacher

Pfarrgemeinde St. Gereon 16) Pfarrgemeinde St.Gereon

Gemeindechronik 17) Gemeindechronik

Impressum 18) Impressum


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Last Update: 1. September  2001    - Wolfgarten -
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Wir freuen uns auf Ihre Email.

1.) Ein Wort zuvor.
       Advent
Fürchtet euch nicht!
Das wurde gesagt zu Verzagten, die es nicht fassen konnten, 
das Licht aus der Höhe.
Fürchten wir uns?
Wir sind doch so sicher geborgen in dem Gehäuse aus Wissen 
und Technik und Kunst.
Doch das Gehäuse erdröhnt unter Schlägen. Von außen? 
Innen erzittert der Grund, und Risse entstehen.
Fürchten wir uns?
Wir wollen die Zeichen nicht sehen, leugnen die Furcht 
und verstreichen die Risse mit Kitt.
Fürchtet den Herrn.
Das wurde gesagt zu Verstockten, die es nicht sehen wollten, 
das Licht aus der Höhe.
Fürchtet den Herrn – 
er kommt, er dringt durch die Risse, das im Gehäuse Verborgene wird offenbar.
Fürchten wir uns? 
So ganz unverborgen zu stehen, bis auf den Grund unseres Wesens durchleuchtet zu sein –  wer hält das aus? 
Nur wer auf die Liebe sich einlässt, in der die Furcht nicht sein kann.
Fürchtet euch nicht!

Mit diesem Text von Adelheide Sieß grüße ich Sie in diesen Adventstagen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich am Weihnachtsfest auf die Liebe unseres menschgewordenen Gottes einlassen können. Nur diese Liebe kann an allen Tagen des neuen Jahres die Furcht vertreiben.

Ihr Pastor 

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2.) Zur Diskussion gestellt

Sehr geehrter Herr Pfarrer Daverkausen,

der Titel des neuen Pfarrbriefes „Fürchtet euch nicht“ machte mir Mut, Ihnen zu schreiben. 
Seit geraumer Zeit besuche ich – aus dem Ruhrgebiet kommend – wann immer ich in Köln bin, die Gereonskirche.
Gewiss, das Gebäude ist beeindruckend, doch immer wieder war ich deprimiert, wenn ich mich in der Taufkapelle oder in der Krypta zum Gebet aufgehalten hatte. Nach einiger Zeit war es mir erkenntlich, warum: mit welchem Gebet, welcher Bitte, welchem Dank auch immer ich mich an Gott wenden wollte, erst einmal schob sich der Gekreuzigte dazwischen, mal gemalt, mal in Stein gehauen. Schließlich begann ich aufmerksam die Kirche zu durchwandern und zu zählen. 
Hier das Ergebnis: in der Vorhalle – 
zwei Kreuzigungen, eine Pieta, eine Grablegung. In der Kirche selbst: der Kreuzweg, Sarkophage, eingelassen in die Kirchenwände; auf dem Altar ein Kreuz, auf dem Tabernakel ein Kreuz. Der thronende Christus, nur schwer erkennbar und zudem verstellt durch den riesigen Barockaltar mit der Krone des Lebens, die bekanntlich erst mit resp. nach dem Tode überreicht wird. In der Taufkapelle: eine mittelalterliche Kreuzigung; in der Krypta: Sarkophage (d.h. Särge) an den Seiten, eine Kreuzigung vorne, eine an der Rückwand.

Ich stelle mir vor, ein nicht-christlicher Besucher, z.B. Japaner oder wer auch immer aus den nicht-christlichen Kulturkreisen, kommt zur kunsthistorischen Besichtigung. Der Eindruck ist dann erschreckend: eine Totenkultkirche resp. ein zu groß geratenes Beerdigungsunternehmen.

Wo also bleibt die bildlich erfahrene „Frohe Botschaft“? Wo ist der lebende Christus, der segnende, heilende,
der predigende, der lebende Jesus des Neuen Testamentes, der uns den Weg vorgelebt hat, der uns tröstet 
und begleitet? Wo ist der Ort, wo ich meditieren und beten kann, ohne Minderwertigkeitskomplexe zu bekommen, ohne ausschließlich mit dem Tod Jesu konfrontiert zu werden? Jesus hat einmal gesagt, 
Gott sei ein Gott der Lebenden und nicht der Toten.
Ich würde mir sehr wünschen, dass diese Überlegungen im Pfarrbrief zur Diskussion gestellt würden. 
Vielleicht beginnt ein Gedankenaustausch darüber, für wen die Kirche gebaut wurde: zur vornehmlichen Totenverehrung oder als Gebetsort für die lebenden Gläubigen.
Mit den besten Wünschen für die lebendige Kirche

Ihre
Christa Behler

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3.) Der Engel des Herrn

 von Karl-Josef Daverkausen
Gott erscheint keinem Menschen unmittelbar von Angesicht zu Angesicht. Gott schickt dem Menschen Boten. Gestalten, von denen ein Licht ausgeht, Wärme, Klarheit und Kraft. Oft begleiten uns diese Boten unsichtbar und wir bemerken nur ihren Wink, ihren Fingerzeig, ihren Tipp. Manchmal begegnen sie uns in Menschengestalt, so dass wir sogar sagen: Du bist ein Engel.
„Der Engel des Herrn“ kommt zu uns in vielerlei Gestalten:
als Bote der Mahnung, wenn wir in Schuld abzugleiten drohen; als Bote des Friedens, wenn uns Unversöhnlichkeit trennt; als Bote des Rates, wenn Ratlosigkeit uns bedrückt; als Bote der Freude, wenn Traurigkeit uns überfällt; als Bote der Ermutigung, wenn Angst uns lähmt.
So erfuhren die Hirten zu Bethlehem den Engel des Herrn: „Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch große Freude: Heute ist euch der Retter geboren, der Christus, der Herr!“
Das war eine Erleuchtung, ein Licht, ein Fingerzeig von oben. Schon der wehende Mantel des Engels auf unserem Titelbild zeigt, dass es nicht irgendeine Botschaft ist, sondern kraftvolle Botschaft aus der Höhe –
von Gott.
Dennoch: die Weihnachtsbotschaft beginnt sehr ungewöhnlich: Fürchtet euch nicht! Das passt so gar nicht zu unserer üblichen Weihnachtsstimmung. Von Furcht kann da keine Rede sein. Oder etwa doch? Vielleicht bei 
der alten Frau, die sich davor fürchtet, gerade diese Tage alleine verbringen zu müssen. Vielleicht steckt Angst in den Herzen einiger Eltern wegen ihrer Kinder, die auch in diesem Jahr wieder ihre eigenen Wege gehen wollen.
Vielleicht ist auch Furcht bei dem einen oder anderen, weil er von einem Menschen, den er liebt, getrennt ist.
Und tief drinnen: die Furcht vor der ungewissen Zukunft!
Offenbar knüpft aber Gott gerade da an: bei dem Menschen in der Furcht. Es scheint so, als ob die Botschaft von Weihnachten gerade das voraussetze, um in ihrer letzten Tiefe verstanden zu werden. Nur dort, wo der Mensch sich aus seiner Unzulänglichkeit und seinem Versagen, aus seiner Unsicherheit und seiner Furcht ausstreckt auf Gott hin, wo er voller Sehnsucht auf eine Antwort auf all seine Fragen wartet, nur dort fällt diese Botschaft auf einen Boden, der sie wirklich aufnimmt. Der Mensch muss ganz unten sein, damit er nach oben schaut und von dort Antwort erwartet.
„Fürchtet euch nicht!“ Gott spricht in diese Furcht hinein. Sein Wort ist stärker als menschliche Angst. Wo es voller Hoffnung aufgenommen wird, dort wird nicht mehr Furcht die Grundstimmung sein, sondern Freude.
Im Blick auf die Hirten von Bethlehem bete ich: Schick uns Boten der Ermutigung , 
dass die Angst unter uns schwindet! 
Schick uns Boten der Freude, dass die Traurigkeit zurückgeht.
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4.) Im übrigen meine ich 
Möge uns der Herr weiterhin 
Zu den Brunnen des Erbarmens führen
Zu den Gärten der Geduld
Und uns mit Großzügigkeitsgirlanden Schmücken
Er möge uns weiterhin lehren
Das Kreuz als Krone zu tragen
Und darin nicht unsicher zu werden
Soll doch seine Liebe unsere Liebe sein
Er möge wie es auskommt 
In unser Herz eindringen
Um uns mit seinen Gedankengängen
Zu erfrischen
Uns auf Wege zu führen
Die wir bisher nicht betreten haben
Aus Angst und Unwissenheit darüber
Dass der Herr
Uns nämlich aufrechten Ganges 
Fröhlich sehen will
Weil wir es dürfen
Und nicht nur dürfen
Sondern auch müssen
Wir müssen endlich damit beginnen 
Das Zaghafte
Und Unterwürfige abzuschütteln
Denn wir sind Kinder Gottes: Gottes Kinder!
Und jeder soll es sehen
Und ganz erstaunt sein
Dass Gottes Kinder so leicht
Und fröhlich sein können
Und sagen: Donnerwetter
Jeder soll es sehen
Und jeder soll nach Hause laufen
Und sagen: er habe Gottes Kinder gesehen
Und die seien ungebrochen freundlich 
Und heiter gewesen
Weil die Zukunft Jesus heiße
Und weil die Liebe alles überwindet
Und Himmel und Erde eins wären
Und Leben und Tod sich vermählen
Und der Mensch ein neuer Mensch werde
Durch Christus Jesus.

Hans Dieter Hüsch

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5.) „Fürchtet Euch nicht!“

von Marion Th. Lang
Zehn Jahre war ich alt und wusste schon, was Schlaflosigkeit bedeutet. Ich lag im Bett und konnte nicht einschlafen, weil ich Angst hatte. Wovor? Ich hatte eine sehr behütete Kindheit – da gab es eigentlich keinen Grund, sich zu fürchten. Ich wusste genau, dass ich nie allein gelassen wurde – immer war jemand in der Nähe. Warum also? Ich hatte Angst vor dem Tod. Ganz plötzlich war meine 17jährige Cousine nachts gestorben. Der Arzt stand vor einem Rätsel, die Familie war fassungslos. Wo war sie jetzt – meine fröhliche Cousine, mit der ich oft so vergnügt zusammen war? Gab es sie einfach nicht mehr? 
Das konnte doch nicht sein! 
Und mir und jedem von meinen Lieben konnte heute Nacht das Gleiche passieren. Und was geschah dann
mit uns? Waren wir total verschwunden? Da konnte keiner dem anderen helfen, und darum war es auch sinnlos, mit jemand darüber zu sprechen. Ich war allein und hatte furchtbare Angst.

Eines Tages fand in meiner Schule wie jedes Jahr eine Weihnachtsfeier statt – so eine unverbindliche, wie es auch heute oft üblich ist. In einer Szene sang ein Kinderchor: „Guten Abend, gute Nacht...“, und dazu stieg auf der Bühne ein kleines Mädchen in ein Gitterbett, faltete kurz die Hände und legte sich zum Schlaf.
„Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt“ sangen sie. Entsprechend der zweiten Strophe des Liedtextes: „ ...von Englein bewacht, die zeigen im Traum dir Christkindleins Baum“, kam eine Schar kleiner Engel, stellte sich um das Bett und zuletzt erschien ein großer Engel mit einem Weihnachtsbäumchen, 
an dem Kerzen brannten. Das Bild fiel tief in mich hinein, und am Abend, als ich im Bett lag, war die Szene 
vor mir lebendig. Dabei überkam mich ein ganz unbekanntes Gefühl der Ruhe, und ich schlief ein.

In meinem Elternhaus legte uns – so lang wir klein waren – „der Weihnachtsmann“ die Geschenke unter 
den schön geschmückten Baum. Vom Christkind erzählte uns niemand – das spielte keine Rolle in unserer Erziehung. Aber Abend für Abend sah ich mein Bett von Engeln umgeben und konnte beruhigt einschlafen.
Und als ich einige Jahre später selbst auf allerhand Wegen zu „Christkindleins Baum“ fand, wurde mir klar, dass schon ein Kind, das keinen Glauben hat, etwas vom Gefühl der Verlassenheit und des hilflosen Ausgeliefertseins erfahren kann.
„Fürchte dich nicht, denn du hast Gnade gefunden bei Gott“ (Lk 1,30) sprach der Engel zu dem jungen Mädchen Maria in der Stunde seiner Lebensentscheidung.
„Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude!“ (Lk 2,10) hörten die Hirten auf dem Feld, 
die als Erste dem Messias begegnen durften und sich von dem Engel aufgerufen fühlten, die frohe Botschaft weiter zu tragen.
„Fürchtet euch nicht, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten, er ist auferweckt worden!“ (Mt 28,5) wurde den Frauen am Grab von dem „Engel des Herrn“ zugerufen mit dem Auftrag, zu den Jüngern zu eilen, um es ihnen zu verkünden.
„Fürchtet euch nicht“ – daraus entfaltet sich unser weihnachtliches und österliches Alleluja über Jahrtausende hinweg bis zum heutigen Tag und darüber hinaus.
Angst werden wir im Lauf unseres Lebens aus vielfachem Anlass immer wieder haben – oft eine sehr begründete Angst. Kein Allelujaruf kann uns davor je bewahren – wir wissen es aus Erfahrung.
Aber die Botschaft der Heiligen Nacht und des Ostermorgens sagt uns, dass wir in unseren Ängsten nicht allein gelassen sind, weil der liebende Gott, an den wir glauben und auf den wir hoffen dürfen, uns nicht ins Leere fallen lässt.
Er hat uns für immer die Geborgenheit versprochen, nach der wir uns ein ganzes Leben lang gesehnt haben.
 

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6.) Lichterprozession

von Waltraud Weiß
Die hat ja sowieso und schon eh eine romantische Bedeutung. Die gestrige war anlässlich des heiligen 
Gereon in „St. Gereon“, einer der schönsten romanischen Kirchen Kölns. Darüber will ich erzählen...

Wären Sie eine Malerin, würde ich Ihre Augen für das Dekagon öffnen, so wie die Türe zum Dekagon weit geöffnet war. Die Kirche war dunkel, nur der hintere obere Altarraum hatte ein grau-bläuliches Licht. Im Dekagon waren alle 10 Ecken, alle Etagen und alle Nischen mit brennenden Kerzen geschmückt. Ein mystisches Bild – Wintersonnenwende, angestrahlte Menhire? Die Decke leuchtete in strahlendem Rot und die Funken lebten im flackernden Licht der brennenden Kerzen. Auch die Reliquienfiguren der Köpfe in den Nischen des Dekagon lebten. Der Kerzenschein belebte die sonst starren Gesichtszüge der heiligen Zuschauer. Sie schauten auf uns, auf das Volk. 

Die Kirche war voll, viele junge Familien mit Kindern. Alle trugen sie brennende Kerzen. Die Feier wurde vom Kölner Priesterseminar getragen, werdende Priester und Diakone sangen Psalme und Gebete zu dieser Lichterprozession, die uns nach der Predigt nach draußen – in den Klosterhof, den es gar nicht mehr gibt – begleiteten. Schweigend zog die Gemeinde mit brennenden Kerzen über den Hof; und es war nicht schwer, sich ein Kloster vorzustellen, einst, im alten Köln, hier, gleich neben den heutigen großflächigen Versicherungsgebäuden. Auch hier viele Kerzen in den Fenstern der Anwohner. Die nahe Verkehrsstraße schwieg auch, es war Sonntagabend.

Und wir schwiegen. Die Kerzen flackerten und leuchteten diesen Hof aus. Und in den Köpfen der Menschen leuchteten sie. Ich sah die Andacht in ihren Gesichtern und das Staunen der Kinder in ihren Augen. Rundherum ging die Prozession und in meinem Kopf ging es auch rundherum. Ich machte Platz. Ein Dekagon meiner Seele wollte ich formen. Wie aber, wie formt sich und vor allem was formt sich stillschweigend in meiner Seele? Wurden die Figuren, die oft in Totenstarre auf mein Leben schauten, durch das lebendige Licht bewegt und bewegten sie mich, noch einmal oder wieder? Oder war das nur die lichtbewegte Sehnsucht, dass das geschieht? Oder war es vielleicht nur die Ahnung, dass es geschehen kann? Oder übertreibe ich mal wieder in meiner kindlichen Gläubigkeit , dass das Leben – und vor allem der Glaube – veränderlich ist, sich vollendet, komplettiert auf der Suche nach der Ewigkeit? Nach Gewissheit, nach heilendem Schweigen im Wissen um den Frieden in uns allen? Platz hatte ich. Die Liebe macht Platz, auch wenn sie viel Platz braucht. Sie ist wie ein Medikament, das seine Wirkung nicht in der Größe der Tablette zeigt, sondern in der Wirkung, in der Zusammensetzung. Das ist natürlich ein sehr realistisches Beispiel für die Einnahme der Liebe, aber als Medikament kann man sie sehr gut bezeichnen.

Sah so mein Dekagon aus? Für den Moment war ich zufrieden. Diese Gedanken entstanden in diesem Klosterhof, der gar kein Kloster mehr ist. Die Energie eines heiligen Platzes scheint aber über Jahrhunderte lebendig zu bleiben. Warum also nicht auch die im Licht scheinende und lebendige Bewegung der Reliquienköpfe. Ich sah sie – und das machte sie lebendig. Das Licht half nur, das zu sehen, was sich sonst eher ins Geheime versteckt.

Es war ein schönes Erlebnis.
Und eigentlich wollte ich das nur erzählen.

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7.) Nachgefragt: Was ist eigentlich ein Kirchenvorstand? 

Im November wurden auch in unserer Pfarrgemeinde neue Mitglieder in den Kirchenvorstand gewählt. Doch 
was ist das eigentlich, der Kirchenvorstand?
Der Kirchenvorstand (KV) verwaltet das Vermögen in der Gemeinde: Kirchengebäude, Gemeindeeinrichtungen wie etwa die Kindertagesstätte, Grundstücke etc. und auch die Kollekten. Zugleich ist der Kirchenvorstand gesetzlicher Vertreter der Gemeinde, d. h. juristisch handelt die Kirchengemeinde durch den Kirchenvorstand. Darum ist er beispielsweise auch im Kindergartenrat unserer Pfarrgemeinde vertreten und entscheidet auch über Personalangelegenheiten. Die Sacharbeit wird überwiegend in entsprechenden Fachausschüssen (Finanzen, Bau, Kindergarten) geleistet. Dabei wird er fachlich von einem zuständigen Rendanten oder einer Redantur beraten.
Grundlage für die Arbeit des Kirchenvorstandes ist das „Gesetz über die Verwaltung des katholischen Kirchenvermögens“ vom 24. Juli 1924 und dessen Modifizierungen. Der Kirchenvorstand besteht aus dem örtlichen Pfarrer als Vorsitzendem sowie einer je nach Größe der Gemeinde unterschiedlichen Zahl von gewählten Kirchenvorstehern bzw. Kirchenvorsteherinnen, die in geheimer und unmittelbarer Wahl durch die Gemeindemitglieder gewählt werden. Aktives Wahlrecht hat jedes Gemeindemitglied aus dem Pfarrbezirk,
das am Wahltag 18 Jahre alt ist und seit einem Jahr am Ort der Gemeinde wohnt.
Die Amtszeit beträgt 6 Jahre. Um kontinuierliche Arbeit zu gewährleisten, scheidet die Hälfte der Mitglieder 
alle drei Jahre aus, wobei eine Wiederwahl möglich ist. 
Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat halten jeweils über ein beratendes Mitglied wechselseitigen Kontakt. 
(op)
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8.) In den Fängen der Technik oder: Es fürchtet sich allein der Geist in der Finsternis

von Adrian Wellmann
Je fortgeschrittener die Technik, desto weniger Platz bleibt für die freie Bewegung des Menschen. Ich sitze gerade in einem topmodernen und natürlich superschnellen ICE, aber leider sind die Sitze derart ergonomisch geformt, dass jede Sitzhaltung, außer der einzig vorgesehenen, bald zu großer Unbequemlichkeit führt. Außerdem sind sie schmal und kurz, und man könnte meinen, die kürzeren Fahrzeiten sind notwendig geworden, um der Qual des Eingesperrtseins eine einigermaßen absehbare Frist zu geben. Der Mensch kommt durch Technik nicht aus seiner Begrenztheit heraus, jeder Gewinn wird sofort durch herben Verlust an anderer Stelle wieder eingebüßt. Noch immer glaubt man, die Freiheit sei machbar durch Veränderungen der bloß äußeren Konditionen. Und dann die neuste Neurose: dauernd zwitschern und piepsen diese Ich-bin-überall-erreichbar-Handys. Das nervt!
Aber was ist Neurose, was ist neurotisch am modernen Menschen? Ich frage jetzt nicht im exakt wissenschaftlich/psychologischem Sinn. Mir geht es hier eher um die Krankheit der Moderne, die Folge des durchgesetzten Nihilismus. Sie kann die verschiedensten Symptome haben, aber immer nur eine Ursache: dass der Mensch sich selbst vergessen hat. Wer so lebt, ohne zu wissen, oder doch zumindest zu ahnen, dass er Geschöpf ist und als dieses mit seinem Schöpfer untrennbar verbunden - dieser Mensch ist neurotisch, in all seinen Wahrnehmungen und all seinem Tun und Denken.
Es geht mir nicht um die Verurteilung des Einzelnen, der vielleicht blind und verzweifelt nach seiner Erfüllung im Falschen sucht. Es geht vielmehr um ein grundlegendes Problem der geistigen Situation in unserer Zeit.
Eines der ganz zentralen Ziele neurotischen Tuns ist die Eliminierung der Angst. Und je größer die Angst, desto größer der Wille zur Beherrschung und Kontrolle. Jedes Problem wird heute zwanghaft durch Regelung und funktionale Kontrolle beantwortet: die Neurose ist Verdrängungstechnik - Angst wird mit Übergriff und Eingriff beantwortet. Natürlich muss jede Kontrolltechnik letztlich in ihr Gegenteil umschlagen; aus Hybris wird Ohnmacht. Nicht nur, weil die Gründe der Angst mannigfaltig zu sein scheinen, sondern weil sie dort gesehen werden, wo sie nicht ihren Ursprung haben, muss dieses Konzept scheitern. Wir sehen die jeweiligen Gründe für die Angst stets im Äußeren, statt zu begreifen, dass wir selbst es sind, die nicht erkennen, was wirklich ist. So steht dies im Gegensatz zur Haltung des Glaubens und der Weisheit. Sie beantwortet Probleme durch Akzeptanz, Hingabe und liebevolle Hinwendung. Wir leben in einer Kultur, die von Weisheit genauso weit entfernt ist, wie der Glaube an einen allumfassenden Gott.
Die Verwechslung, die ich meine, entspricht der Vertauschung von Ursache und Wirkung oder von Innen und Außen. Und dies ist gerade das neurotische Prinzip. Die Unerlöstheit des Menschen wird ihm in allen Dingen Erscheinung. Er sieht bloß noch das Unvollkommene, das bedrohlich scheint und antwortet daher mit seiner Vorstellung von Perfektion. Dass der Maßstab dieser Vorstellung aber ein grundfalscher sein könnte, kommt ihm selten in den Sinn. 
Unsere schöne Kirche soll hier ein bildliches Beispiel sein für eine Oase in der Wüste gegenwärtiger Neurosewucherung. St. Gereon ist umstellt von Banken- und Versicherungstempeln, die ihre weltliche Macht demonstrieren. Nicht nur, dass diese Gebäudekomplexe aus Stahl, Glas und Marmor hässlich in ihrem Potenzgeprotze sind, es entsteht auch durchaus im konkreten Sinn eine Wüste. Denn hier lebt kaum einer mehr - hier wird nur der Macht gedient. Moderne Innenstädte sind des Lebens verwaist.
Auch die Kirchen zeigen ihre Macht. Aber sie stehen nicht für sich allein. Sie sind, wenn sie echte „Häuser des Vaters“ sind, leer der weltlichen Werte. Sie stehen repräsentativ, in Statthalterschaft Gottes. Die Kirche soll Ort der Erinnerung an das Wirkliche sein, und dafür muss er außerhalb der Interessen „dieser Welt“ stehen, als Ort der Freiheit und des Friedens. Und deshalb sind die alten Kirchen, die noch diesen Geist vertreten, egal wo sie auf dieser Welt zu finden sind, erhaben und schön. 
Die Banken und Versicherungen konnten in der Moderne nur so groß werden, weil in ihnen sich die neurotische Bewältigung der Lebensangst kristallisiert. Das Gefühl der Angst sucht sich mögliche Gefahr und Plausibilität, um, wie gesagt, eine Begründung für seine Berechtigung zu bieten. Und nun setzt der neurotische Reaktionsmechanismus ein. Der blinde Verstand glaubt, durch Kontrolle des Risikos auch die Angst bezwungen zu haben. Aber leider ist dies nur der Beginn einer Spirale, die endlos ist. So erfindet der irre Geist in einem fort Risikobeherrschungstechnik: Airbags, Fahrradhelme, Schilderwälder an den Straßen, Verordnungen, oder ganz neu, die Gentechnik. Und natürlich Lebensversicherungen. Als könnte man das Leben versichern! 
Letztlich fürchten wir immer den Tod und das Scheitern. Moderner Aberglaube ist zu meinen, mit technischen Mitteln den Tod beherrschen zu können. Da der Tod, wie Jesus uns gezeigt hat, aber nicht wirklich ist, kann er auch nicht beherrscht werden. Jeder Versuch in diese Richtung muß in die Irre führen, weil seine Voraussetzung irre ist. Jedes Handeln auf der Grundlage der Existenz des Todes ist bedeutungslos. Denn der Tod ist nichts als das Ende der Illusion der Welt. Das unendliche Leben selbst ist das einzig Sichere - die Welt bietet nur Vergänglichkeit.
Die Erinnerung der Kirche - der christlichen zumal - muss daher gegen die Neurose unserer Zeit lauten: Fürchtet Euch nicht! Denn ihr seid nicht sterblich, sondern Kinder Gottes, geschaffen in Ewigkeit, in völlig angstfreier Liebe und im Frieden Gottes. Das Reich Gottes ist jetzt - es ist da! Ihr müsst die Augen dem inneren Licht öffnen und erwachen. Dann ist aller Schrecken und alle Neurose vorbei.
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9.) Es ist wirklich zum Fürchten  - Gedanken zu „Dominus Jesus“

von Inge Baecker
Am 6. August dieses Jahres veröffentlichte die Kongregation für Glaubenslehre in Rom die Erklärung „Dominus Jesus - über die Einzigkeit und die Heilsuniversalität Jesu Christi und die Kirche“, unterzeichnet von Joseph Kardinal Ratzinger. (Im Internet nachzulesen unter www.vatikan.de, Unterverzeichnis „Aktualität“.)
Nach all dem Rauschen im Blätterwald der deutschen Presse, nach all den Berichten in Fachzeitschiften, rundete sich bei mir ein Eindruck ab, kamen Leseerinnerungen auf, Textvergleiche hinzu. Die 20-seitige Erklärung mag den Theologen eine interessante, zugespitzte Formulierung zu den Veröffentlichungen des 2. Vatikanischen  Konzils sein, Gedanken , die hier in präzisem Kleid altbekannte  Positionen darstellen. Doch was ist  mit dem berühmten „geneigten Leser“, dem Nicht-Theologen, Laien, katholischen Bürger, dem „Gläubigen-auf-der-Straße“ ?
Es heißt wörtlich: “Die vorliegende Erklärung möchte Bischöfen, Theologen und allen katholischen Gläubigen zu dieser Thematik einige unumgängliche lehrmäßige Inhalte in Erinnerung rufen, die der theologischen Forschung helfen sollen, Lösungen zu entwickeln, die mit dem Glaubensgut übereinstimmen und auf die kulturellen Bedürfnisse unserer Zeit antworten.“
Da haben wir sie, die kulturellen Bedürfnisse ! Sie bleiben leider unausgesprochen, reps. Im römischen Selbstverständnis jenseits aller Formulierungsnotwendigkeit, da durch Tradition und Lehramt Theologen intern sattsam bekannt. Aber gilt dies auch für unsere nicht-interne Lebenswirklichkeit ? Im Erklärungstext donnert es von „...es ist fest zu glauben“, „...mit aller Festigkeit davon auszugehen.“ Mir klingt es etwas wie „in Treue fest“. All diese Glaubens-forderungen türmen sich auf mit Begriffen wie „radikal, einzigartig, endgültig, unüberholhar, global, vollständigst, vollendester Weise, tiefster Grund, universal, absolut.“ Oh heiliger Superlativ !
Hier tut sich ein Abgrund zwischen Philosophie und Glauben auf. Immer wieder, seit ihren Anfängen weist die Philosophie auf die Begrenztheit aller menschlichen Erkenntnis hin (im Übrigen tut dies auch das Neue Testament), werden Annäherungssysteme zur Wirklichkeits-beschreibung erdacht, um eine Orientierung zu liefern - und dann dieser Text ! Paulus weist auf die Unmöglichkeit der endgültigen Gotteserkenntnis und Gotteserfahrung hin. Er spricht von „verschleiertem Sehen“, von der Offenbarung für den Einzelnen im Gnadenfalle, der in seinem Tun - nicht Erklären - seine Gottesnähe beweist.
Aber darum geht es offensichtlich nicht in der „Erklärung“, sondern „Der Gehorsam des Glaubens führt zur Annahme der Wahrheit...“. Nur der christliche Glaube besitzt diese geoffenbarte göttliche Wahrheit, andere Religionen hingegen begnügen sich mit „menschlichen Schätzen der Weisheit, die der Mensch auf seiner Suche nach der Wahrheit in seiner Beziehung zum Göttlichen und Absoluten ersonnen und verwirklicht hat“. Sie haben also keinen Zugang zur endgültigen, geoffenbarten Wahrheit.
Spätestens an dieser Stelle blinken bei mir die Warnlampen, sind mir die Fernsehbilder der letzten Wochen vor Augen: der Kampf um Jerusalem, eines der trostlosesten Kapitel der abrahamitischen Religionen im Verhältnis zueinander. Die Erinnerung an die Kreuzfahrer 
wird wach, Berichte über schonungslose Gemetzel der Kreuzritter im Namen Gottes und Jesu Christi. „Gott will es !“ hieß es damals. Wollte Gott diese mörderischen Kämpfe wirklich ? Theologische Aussagen des Vatikans wurden häufig als Vorwand für politische Handlungen und Misshandlungen ausgebeutet, mit oder ohne Billigung der Kurie.
Bis auf den heutigen Tag sind die arabischen Länder, die türkischen Muslime, die alten Völker Palästinas allergisch gegen Einmischungen vom Westen. Alle Erklärungen dazu laufen immer wieder auf die verhassten mörderischen „Latiner“ hinaus, d.h. die Katholiken.
Dieser Verurteilung schließen sich auch noch heute die griechisch-orthodoxen Christen in vielen Fällen an. Darin sind sich alle Parteien einig: lieber Muslime als Katholiken! Aus verständlichen sozialen Überlebensgründen unterstützten die orthodoxen Zyprer den Kampf der türkischen Angreifer gegen die venezianischen, katholischen Besatzer, Restbestände der Kreuzfahrer.
Wer sich häufiger in diesen Überlappungsgebieten der Weltreligionen aufhält, spürt schnell die Überempfindlichkeiten, die bis in unsere Gegenwart reichen und genährt werden von Absolutheitsansprüchen auf allen Seiten und die sich gerade jetzt wieder gewaltsam bemerkbar machen.
Doch wir haben es heute mit einer brisanten Veränderung zu tun: diese Überlappungsgebiete haben sich vom Orient, von der weiten Ferne, in unsere nächste Nachbarschaft verlagert. In Chorweiler leben mehr Nicht-Christen als Christen. Die frühere Exotik hat sich in ein nachbarschaftliches Nebeneinander verändert.Wie hilfreich ist die Erklärung „Dominus Jesus“ ?
Jesus hat zwar viel gesagt, aber noch mehr durch sein Handeln bewiesen. Seine Göttlichkeit realisiert sich in den „Früchten“, an denen man erkennen soll. Für alle ein unübersehbares Kriterium ! Übertragen auf heute: was nützen uns all die normativen Abgrenzungen gegenüber andersgläubigen Nachbarn ? Aus Theologie wird  - meiner Einschätzung nach -  ein unheilvoller Theologismus, der Andersgläubige erst einmal im Lichte ihrer „Lücken, Unzulänglichkeiten und Irrtümer“ im Glauben sieht. Diese normative Abgrenzung, die leider allen Offenbarungsreligionen aus konstitutiven Gründen eigen ist, reduziert die Chance auf ein friedfertiges Nebeneinander in unserer Weltgesellschaft.

Wenn eine solche „Erklärung“, deren eigentlicher Sinn in dieser Abgrenzung liegt, im Jubeljahr 2000 ediert wird, dann ist Nachdenklichkeit geboten. Anstatt nach Abgrenzung
gilt es nach Verbindung und Dialog zu suchen, Berührungsängste
abzubauen, Übersetzungshilfen zu schaffen, damit das allen gemeinsame Ziel der Erlangung göttlichen Heils deutlich wird, wenn auch auf verschiedenen Wegen. Gerade die mystische Tradition in allen Religionen bietet vielfältige und verbindende Wege unter der Annahme, dass Gott über allen Religionen steht.

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10.) Wo ist denn der Barock-Altar?

von Karl-Josef Daverkausen
So werden manche erstaunt fragen, wenn sie nach längerer Zeit unsere Kirche besuchen. Keine Bange! Er ist nicht gestohlen! Dazu ist er viel zu schwer.
In mühsamer Arbeit ist er abgebaut worden. Die Ursulinenkirche soll der neue Standort werden. Dort wird er wiederaufgebaut, wenn er um viele fehlende Teile ergänzt sein ursprüngliches Aussehen zurückerhalten hat. Beide Kirchen profitieren davon. Die Fronleichnamskirche in der Machabäerstrasse erhält ihrem Patronat entsprechend einen prachtvollen Tabernakelaltar, der sich in die Gesamtstruktur dieser Kirche einfügt. Und die räumliche Gesamtkonzeption von St. Gereon wird wieder hergestellt, die durch die unglückliche Positionierung des Kolumbaaltares im Langchor erheblich gestört war. Der entstandene Raum im Langchor soll frei bleiben. Allenfalls ein entsprechendes Kreuz soll gefunden und über dem Gereonsaltar aufgehängt werden.
Dann stimmt auch die theologische Linie: Der Blick kann sich über Kreuz und Zelebrationsaltar hinweg frei auf den thronenden Christus in der schönen Apsis richten.
Das Allerheiligste wird wieder im alten Sakramentshaus hinten im Langchor links aufbewahrt. Und zur stillen Anbetung bietet sich die Krypta an. 
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11.) ... und sie machten sich auf und fuhren nach Maria Laach

von Renate Irskens-Mantas
Überflüssig zu erklären, dass Maria Laach der Kurzname für eine berühmte Benediktiner-Abtei in der Eifel ist. Wichtig aber erscheint mir, dass die gut 30 Teilnehmer in eine besondere Atmosphäre eintauchten. Pater Markus begrüßte uns und erklärte die Umgebung des Klosters. Ein Videofilm zeigte uns Aufnahmen aus der Abteikirche und verdeutlichte wichtiges aus dem Leben der Mönche. Dieses Medium wird eingesetzt, um die Ruhe in der Abteikirche nicht durch häufige Führungen zu stören. Darüber hinaus gewährt der Film einen Blick in das Kloster und sichert, dass die Mönche ihren streng geordneten Tagesablauf nicht unterbrechen müssen, um die etwa eine Million Jahresbesucher durch Kirche und Kloster zu führen. Die Pfarrmitglieder von St. Gereon hatten jedoch die Möglichkeit, dem Pater Fragen zu stellen und jede Antwort wurde getragen von der Freude, Mönch in Maria Laach zu sein, in der Gewissheit zu leben, eine Berufung zu erfüllen. Hier galt uneingeschränkt: „ the medium is the message“.

In der Abteikirche, besonders aber in der Krypta, konnte jeder, der sich darauf einließ, eintauchen in die besondere Atmosphäre der Stille – Gelegenheit zur Meditation und Gebet.

Die Vesper, von allen anwesenden Mönchen gesungen, ließ erahnen, warum diese Männer – junge und alte – das Klosterleben gewählt haben, dem Ruf folgend, der an sie ergangen war.

Während der Rückfahrt beschenkte uns die Natur in reichem Maße. Bunt gefärbte und noch grün belaubte Bäume wechselten einander ab. Darüber ein selten schöner Sonnenuntergang. Der Wolkenhimmel öffnete sich und färbte sich in allen erdenklichen Farben: flammend rot, rot in allen erdenklichen Abstufungen, blau und türkis. Etwa eine Stunde währte das Schauspiel, das wir dank eines sehr umsichtig fahrenden Busfahrers ungestört genießen konnten.

Dank allen, die diesen Tag ermöglichten!

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12.) Leserbriefe zum Sommerpfarrbrief 2000

  • Liebe Frau Stehmans,

  • was ich mir schon längst vorgenommen hatte, möchte ich nun endlich in die Tat umsetzen: 
    Ich wollte Ihnen und Ihren MitarbeiterInnen sagen, wie gut mir die Bildauswahl für den letzten Pfarrbrief 
    (wie auch schon für die vorher gehenden) gefallen hat. Die klare Konzeption samt Beschränkung in der Zahl, 
    das Niveau der ausgesuchten Darstellungen sowie die Form der Wiedergabe suchen ihresgleichen! 
    Zum „Beweis“ braucht man nur einmal andernorts die üblichen Bildschnipsel-Sammlungen zu betrachten.
    Besonders „edel“ – wenngleich aus dem Rahmen der übrigen Motive fallend – war natürlichdas Farbfoto, 
    das als kleines Mittelposter beilag. Ich finde übrigens, dass eine Abbildung, die einen bestimmten Artikel 
    sinnvoll ergänzt, ruhig vom sonst gewählten durchlaufenden Bebilderungskonzept abweichen „darf“.
    Wenn ich eine kleine Anregung loswerden darf:
    Eine Erläuterung zu den Bildern, vielleicht zusammenfassend auf einer halben bis ganzen Seite, könnte 
    den Genuss noch steigern ...
    Viele Grüße (auch an das „Team“)

    Ihr Joachim Frank


  • Leserbriefe zu dem Artikel „Christliche Lebenfreude?“ im Pfarrbrief Sommer 2000

  • Zu dem betreffenden Artikel beschäftigt mich eine Frage. Mir ist völlig einsichtig, dass Gott nicht unser Unglück will, und ich halte es für außerordentlich wichtig, darüber zu sprechen. Denn viele Erwachsene haben als Kinder noch hören müssen, Gott habe sie mit dieser oder jener negativen Erfahrung für ihr Fehlverhalten bestraft. (...) Aber meine Frage geht um etwas anderes: 
Ist für den Autor die Todesangst, das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz „nichts als die Folge einer Illusion des Bewusstseins – somit also nicht wirklich“?
Und würde er diese Erklärung auch einem Krebskranken mit großen Schmerzen und seiner Frau, die mit um ihn leidet, als Trost und Hilfe anbieten?
So kann es doch nicht gemeint sein – oder? Ich wüsste es gern.

Marion Th. Lang


  • „Somit kann unser Unglück nicht wirklich sein.“

  • Dieses lesend, stutzte ich sehr. Es ist mir nicht verständlich, dass Krankheit und Tod „die Folge einer Illusion des Bewusstseins“ sein soll. Es gibt psychosomatische Krankheiten, die eventuell damit gemeint sein können, aber Krankheiten, deren Ursache z.B. im Röntgenbild nachgewiesen werden können, z.T. sehr schmerzhafte Folgen haben, sind meines Erachtens jenseits aller Illusionen, sondern leider erlebte Wirklichkeit.
    Ich weiß, dass Krankheiten und Schmerzen nicht im ursprünglichen Schöpfungsplan Gottes vorgesehen waren, aber deswegen sind sie für Betroffene keine Illusion, sondern Realität.

    Renate Irskens-Mantas

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13.) Angst (Liedtext: Herbert Grönemeyer, aus der LP „Sprünge“, 1986)

angst vor der geschichte / angst vor sich selbst / sich in sich zurückzuziehen / aus angst vor der welt
angst auszubrechen / sich zu blamiern / sich auf’s eis zu wagen / angst zu erfrieren 
angst zu verblöden / aus der endgültigkeit / sich an alles zu gewöhnen / aus angst vor der zeit 
angst zu verblöden / bereits mundtot zu sein / angst stellt ruhig / angst kriegt klein

angst braucht waffen / aus angst vor dem feind / obwohl keiner so recht weiß / wer ist damit gemeint
angst überholt zu werden / angst vor konkurrenz / angst vor der dummheit / vor ihrer intelligenz
angst als methode angewandt / das einschüchtern ist geplant / angst stellt ruhig / angst kriegt klein

angst vor einander / angst ‘rauszugehen / wir sind alle verdächtig / angst in die augen zu sehen
angst vor gefühlen / angst vor zärtlichkeit / angst aus erfahrung / zuviel vertraulichkeit angst ferngelenkt zu werden / angst vor dem aus / angst es allen rechtzumachen / angst frißt auf
angst sich zu wehren / angst alleine zu sein / angst vor der angst / wir schlafen ein ... 

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14.) Sie sind wohl auch so eine

von Renate Simon-Pütz 
Setzen Sie sich auch immer in die Mitte des Zuges?“ Ich blickte von meinem Buch auf. Mein täglicher Arbeitsweg von Siegburg nach Köln dauert etwa eine gute halbe Stunde, da lese ich gerne ein paar Seiten. Heute jedoch saß mir gegenüber ein älterer Herr, der sich offensichtlich mit mir unterhalten wollte. Er redete schon weiter. „In der Mitte ist es immer ruhiger, da sitzt man nicht so überm Rad.“ Ich erwiderte, dass ich mich immer da hinsetzen würde, wo gerade Platz sei, aber vermutlich habe er Recht. „Jaja, das ist so. Ich fahre heute mal wieder nach Köln. Früher war ich da öfter, heute kann man ja bald nicht mehr hinfahren - aber ich will sie nicht beim Lesen stören. „Nein, nein, ich kann mich auch gerne mit ihnen unterhalten, da vergeht die Zeit ja genauso schnell“ sagte ich. Außerdem war ich neugierig geworden.  „Was gefällt ihnen denn nicht mehr an Köln?“ Ich dachte daran, wie schön es in Köln einmal ausgesehen haben musste vor dem Krieg, bevor die Bomben so vieles zerstörten. Die folgende Antwort hatte ich nicht erwartet. „Da sind so viele Ausländer. Und es werden immer mehr.“ Dieser Satz erschreckte mich und ich ahnte, was darauf noch an „Weisheiten“ folgen würde. Am liebsten hätte ich in diesem Moment einfach weitergelesen. Warum sollte ich mich gerade mit diesem Herrn und seinen Ansichten auseinandersetzen? Die anderen Fahrgäste blickten ja auch ganz unbeteiligt aus dem Fenster. Aber der Mann fühlte sich sowieso durch meine Frage inzwischen ermutigt, das Gespräch fortzusetzen. Er erzählte mir von einem unschönen Erlebnis mit einem ausländischen Arbeitskollegen auf dem Bau, als er noch arbeitete. So wie er es schilderte, wurde er dabei wirklich unfair behandelt. Trotzdem, so konnte ich das nicht stehen lassen. „Ihr Arbeitskollege hätte doch genauso gut ein Deutscher sein können. Es kommt doch auf den Menschen selbst an, nicht auf seine Nationalität“, sagte ich. Er winkte ab, erklärte dass er Bescheid wüsste und ich keine Ahnung hätte, denn „die wollen doch gar nicht arbeiten und dumm sind sie noch dazu.“ Ich versuchte es nochmal. „Nur weil sich einer falsch verhalten hat, muss das doch nicht gleich bedeuten, dass alle Ausländer so sind.“ Wieder bekam ich eine Antwort, die ich nicht erwartet hatte. „Ach sie nehmen die auch noch in Schutz, sie sind wohl auch so eine?“ Ich war verblüfft. Erst später, als sich die Wut, die inzwischen in mir hochgestiegen war, etwas gelegt hatte, konnte ich über diese Frage nachdenken. Ich wehrte mich gegen seine Meinung, also war ich eine Ausländerin? Das hieße dann aber auch, dass er von einer Deutschen selbstverständlich Zustimmung erwarten konnte, zumindest seiner Meinung nach. Allein der Gedanke, dass dies so sein könnte, macht mir Angst.

Das Gespräch wurde immer unangenehmer. Als er dann nur noch von „Kanaken“ redete, hatte ich endgültig genug gehört von seinem dumpfen braunen Gerede und war nicht mehr bereit, mich mit ihm weiterhin zu unterhalten. Das Gespräch war beendet, wir schwiegen uns an. Zu der Wut mischte sich ein Gefühl der Hilflosigkeit. Was hatte es denn genützt? Egal was ich gesagt hatte, es schien an dem Mann abgeprallt zu sein. Genausogut hätte ich mit dem Fenster reden können. Woher konnte nur soviel Hass kommen?
Der Zug fuhr langsam in den Kölner Hauptbahnhof ein. Ich versuchte, noch ein wenig zu lesen, es gelang mir jedoch nicht, den Sinn der Handlung zu erfassen, ich war zusehr aufgewühlt. „Entschuldigung, darf ich ihnen etwas sagen? Ein Japaner blickte mich freundlich an, er musste wohl hinter uns gesessen haben, denn ich hatte ihn bis jetzt nicht gesehen. „Ja natürlich“ sagte ich irritiert. „Ich möchte mich bei Ihnen bedanken“ Ich war sehr froh darüber, aber bevor ich etwas sagen konnte, war der Mann ausgestiegen. „Können Sie sich vielleicht vorstellen, warum der Herr sich bei mir bedankt hat?“ fragte ich nun ganz unverhohlen zornig den älteren Mann, der gerade auch imstande war, auszusteigen. „Ich hab’s ja gar nicht so gemeint“ war seine Antwort. „Außerdem bin ich nicht der Einzige, der so denkt, das will ich ihnen sagen.“ „Ja, leider. Leider ist das so“ konnte ich nur noch mit Nachdruck erwidern, bevor auch er ausgestiegen war.

Vor ein paar Tagen kam ein Bericht im Fernsehen über die gerade beendete Expo.„Vorurteile sind schwerer zu heilen als Lepra“ stand da auf einem Plakat sehr deutlich zu lesen.
Ich musste wieder an den Mann im Zug denken.

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15.) Liebe Pfarrgemeinde von St. Gereon!

Mein Gesicht und meinen Namen werden Sie aus den Gottesdiensten in St. Gereon vielleicht schon kennen.
Ich heiße Hans-Josef Radermacher und bin seit dem Sommer zum Subsidiar in St. Gereon ernannt.
Eigentlich war es immer mein Traum, ganz normaler Pfarrer in einer lebendigen Pfarrgemeinde zu sein. 
Das war ich dann auch in den Jahren von 1991 bis 2000 im Seelsorgebereich Brühl-Mitte in den Pfarrgemeinden St. Margareta, St. Heinrich, St. Maria von den Engeln und St. Stephan.
Es war für mich als Priester und Mensch eine sehr schöne, spannende und – wie ich denke – auch erfolgreiche Zeit in Brühl. Ich habe gerne dort gelebt und gearbeitet.

Im Dezember des vergangenen Jahres wurde ich dann völlig unerwartet und überraschend gebeten, in das Erzbischöfliche Generalvikariat zu wechseln, um dort eine neue und wichtige Aufgabe zu übernehmen. 
Ich bin diesem Ruf gefolgt und bin jetzt seit dem 1. Mai 2000 in der Hauptabteilung Seelsorge-Personal Leiter der Abteilung Personaleinsatz Pastorale Dienste und als solcher verantwortlich für alle Personalfragen bezüglich der Priester, Kapläne, Pfarrer und Ordensgeistlichen in der Pfarrseelsorge und in der Sonderseelsorge: 
Jugend-, Schul-, Hochschul-, Polizei- und Feuerwehr- und Militärseelsorge.
Der Wechsel war für mich wahrlich kein leichter Schritt, aber ich denke, man muss sich manchmal eben auch neuen und schwierigen Aufgaben stellen und große Herausforderungen annehmen.

Dankbar bin ich für die Möglichkeit, als Subsidiar in St. Gereon mitarbeiten zu können, weil das mir eben neben der Tätigkeit im Generalvikariat auch noch den Kontakt zu einer konkreten Pfarrgemeinde ermöglicht und mir als Priester auch ein Stück Heimat schenkt.
Seit Mai 2000 gehöre ich jetzt zur Pfarrgemeinde St. Gereon und wohne in der Gereonstraße.

Aber zurück zum Anfang: Geboren wurde ich im Jahre 1955 in Rommerskirchen-Nettesheim im heutigen Kreis Neuss. Meine schulische Laufbahn verlief bis zum Abitur 1974 ganz normal. Dann studierte ich zunächst einmal 2 Semester Mathematik und Volkswirtschaftslehre in Bielefeld. Das daran anschließende Studium der Theologie in Bonn und Münster schloss ich 1981 nach 11 Semestern mit dem Diplom an der Kath. Theologischen Fakultät in Bonn ab. Es folgte die Zeit im Priesterseminar in Köln und die Diakonatszeit in St. Pius in Köln-Zollstock.

Am Fest Peter und Paul wurde ich 1983 von Kardinal Höffner im Kölner Dom zum Priester geweiht.
Von 1983 bis 1987 war ich Kaplan in St. Bruno in Köln-Klettenberg und von 1987 bis 1991 Kaplan in Kreuzerhöhung in Wissen an der Sieg. Von hier aus ging es dann auf die Pfarrstelle nach Brühl.
Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit in St. Gereon.

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16.) Katholische Pfarrgemeinde St. Gereon zu Köln

Gereonsdriesch 2 - 4, 50670 Köln, Telefon: (0221) 13 49 22, Fax: (0221) 1 39 03 06
Email: Pastor@stgereon.de und Pfarramt@stgereon.de; Internet: http//www.stgereon.de 
Pastor: Karl-Josef Daverkausen
Sekretärin: Uta Karkuth
Subsidiar: Hans-Josef Radermacher, Tel: (0221) 16 42 51 41, Fax: (0221) 16 42 51 40
Kantor: Jürgen von Moock, Birkerhöhe 9, 51429 Bergisch Gladbach (Moitzfeld), 
Tel: (02204) 98 14 40, Email: nc-vonmooju@netcoöogne.de
Küster: Franz Jablonski, Gereonskloster 2, 50670 Köln, Tel: (0221) 1 26 01 06
Büroöffnungszeiten: Montag - Donnerstag: 9.00 - 12.00 Uhr, Freitag: 15.00 - 17.00 Uhr
Hl. Messen: Samstag 18.00 Uhr, Sonntag 10.00 Uhr und 11.30 Uhr, Mittwoch: 19.00 Uhr, Donnerstag 18.00 Uhr.
Pfarrgemeinderatsvorsitzende: Marie-Theres Deckers
Stellvertredende Kirchenvorstandsvorsitzende: Annelie Ewald-Bouillon
Kindertagesstätte St. Gereon, Christophstr. 1, 50670 Köln, Tel: (0221) 13 42 39
Jeden Donnerstag probt der Kirchenchor von 19.00 - 21.30 Uhr; der Kinderchor von 15.30 - 16.30 Uhr.
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17.) Gemeindechronik


Die hl. Taufe empfingen
im vergangenen Jahr 
33 Kinder und 
eine Erwachsene:
Jonathan Bauer
Mattis Bodynek
Yvonne Bremer
Louis Daniel
Alexander Dohr
Clemens Frerich
Elisabeth Grube
Tristan Hackenberg
Alexandra Hansen
Lukas Holtkamp
Heiko Hoppe
Nicoline Hoppen
Alexander Jünger
Hannah Jünger
Valentin Jungbluth
Philipp Kluth
Susanne Kriegeskotte 
Miriam Loschelder
Bastian Maubach
Marcel Meyer
Elena Müller-Berndorff
Charlotte Musso
Tobias Naaber
Paula Nieder
Aaron Paffrath
Judith Penners
Anna Lena Preuß
Matthias Preuß
Gabriel Rampini
Marie Carlotta Schäfer
Charlotte Schröder
Daniel Storck
Marius Stüttem
Julius Weingarten

Zur ersten hl. Kommunion 
wurden 8 Kinder geführt:
Dominik Göpel
Alexander Jünger
Hannah Jünger
Kim Lehnhausen
Lukas Lübbe
Esther Pauquet
Charline Tanchoux
David Wodarz

Das Sakrament 
der Ehe spendeten 
sich 20 Paare:
Kathrin Müller  – Eike Najork
Deniz Bauth  - Walter Bertsch
Dr. Eva Aichelmann – Dr. Bernd Wolfgarten
Kerstin Bohrer - Gernot Mayer
Ursula Gärtner - Hans Matschke
Anke Wagenknecht - José Pedro Reichert
Iris Scheuring - Guido Syré
Petra Twelker  - Bernd Censarek
Miriam Aaldering - Gregor Koch
Gertrud Sallmann - Wigbert Müller
Gabi Zhekov  - Marcus Augustin
Anja Schultes - Thomas Schreiber
Yvonne Bremer - Christoph Schultens
Sandra Wendling - Mrkus Thormann
Martina Jentsch - Lutz Berneke
Katharina Terhaar - Pierre Philippe Chauveau
Eva-Maria Kreuels - Martin Günnewig
Victoria Sonntag - Christopher Wilms
Andrea Mauel  - Martin Zeidler
Ckaudia Kersten - Jan Müller-Berndorff

In unserer Gemeinde starben 8 
Menschen:
Heribert Bender (80 Jahre)
Albert Büscher (77 Jahre)
Jacques Christnach (54 Jahre)
Franz Horn (65 Jahre)
Odilia Pesendorfer (89 Jahre)
Karl Theo Ruckes (87 Jahre)
Maria Skambracks (58 Jahre)
Änne Süthold (74 Jahre)Menschen:

Um Wiederaufnahme in die katholische Kirche baten 2 Gemeindemitglieder. Den Austritt aus der katholischen Kirche erklärten 14 Gemeindemitglieder.
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18.) Impressum:
Herausgeber: Pfarrgemeinderat der Kath. Kirchengemeinde St. Gereon.
Redaktion: Karl Josef Daverkausen, Inge Baecker, Oliver Pütz, Christine Reichel, Renate Simon-Pütz, 
Christa Stehmans, Adrian Wellmann.
Redaktionsadresse: Christa Stehmanns, Kyotostraße 21, 50670 Köln, Te. (0221) 132100
Layout: Gregor Kowalewski     Internetbearbeitung: Heinrich Wolfgarten 
Köln im  Dezember 2000 
Die namentlich gekennzeichneten Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder.
Zu den Bildern:

Die mittelalterliche Buchmalerei ist neben der Wand- und Tafelmalerei eine eigene Gattung. Sie diente als Schmuck und bildliche Ergänzung der Handschriften, in denen die christliche Botschaft gesammelt und niedergelegt wurde.
( Evangeliare, Perikopenbücher, Sakramentare, Psalter..)

Bildbeschreibungen:
1012 Periskopenbuch
Heinrich II.
Verkündigung
an die Hirten
Der Engel
des Herrn am Grab; 1012 Perikopenbuch Heinrich II.

Engel der 
Auferstehung, 
um 1000  Reichenauer-
perikopenbuch
Verkündigung an Maria;
um 1000 
Sakramentar aus 
St. Gereon Köln
Geburt Christi / Verkündigung 
an die Hirten; 
11. Jhdt. Sacramentarium Hadrianum Fulda
Engel mit Mühlstein; etwa 1007 Bamberger Apokalypse, Reichenau
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Last Update: 7. Dezember 2000    - Wolfgarten -
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