| PFARRBRIEF
Weihnachten 2000 |
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"Fürchtet
euch nicht"
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Pastor@stgereon.de
Last Update: 1. September 2001 - Wolfgarten - |
Pfarramt@stgereon.de
Wir freuen uns auf Ihre Email. |
4.) Im übrigen
meine ich
Möge uns der Herr weiterhin |
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| 5.) „Fürchtet
Euch nicht!“
von Marion Th. Lang Zehn Jahre war ich alt und wusste schon, was Schlaflosigkeit bedeutet. Ich lag im Bett und konnte nicht einschlafen, weil ich Angst hatte. Wovor? Ich hatte eine sehr behütete Kindheit – da gab es eigentlich keinen Grund, sich zu fürchten. Ich wusste genau, dass ich nie allein gelassen wurde – immer war jemand in der Nähe. Warum also? Ich hatte Angst vor dem Tod. Ganz plötzlich war meine 17jährige Cousine nachts gestorben. Der Arzt stand vor einem Rätsel, die Familie war fassungslos. Wo war sie jetzt – meine fröhliche Cousine, mit der ich oft so vergnügt zusammen war? Gab es sie einfach nicht mehr? |
| 6.)
Lichterprozession
von Waltraud Weiß Die hat ja sowieso und schon eh eine romantische Bedeutung. Die gestrige war anlässlich des heiligen |
7.)
Nachgefragt: Was ist eigentlich ein Kirchenvorstand?
Im November wurden auch in unserer Pfarrgemeinde neue Mitglieder in den Kirchenvorstand gewählt. Doch Der Kirchenvorstand (KV) verwaltet das Vermögen in der Gemeinde: Kirchengebäude, Gemeindeeinrichtungen wie etwa die Kindertagesstätte, Grundstücke etc. und auch die Kollekten. Zugleich ist der Kirchenvorstand gesetzlicher Vertreter der Gemeinde, d. h. juristisch handelt die Kirchengemeinde durch den Kirchenvorstand. Darum ist er beispielsweise auch im Kindergartenrat unserer Pfarrgemeinde vertreten und entscheidet auch über Personalangelegenheiten. |
| 8.) In den
Fängen der Technik oder: Es fürchtet sich allein der Geist in
der Finsternis
von Adrian Wellmann Je fortgeschrittener die Technik, desto weniger Platz bleibt für die freie Bewegung des Menschen. Ich sitze gerade in einem topmodernen und natürlich superschnellen ICE, aber leider sind die Sitze derart ergonomisch geformt, dass jede Sitzhaltung, außer der einzig vorgesehenen, bald zu großer Unbequemlichkeit führt. Außerdem sind sie schmal und kurz, und man könnte meinen, die kürzeren Fahrzeiten sind notwendig geworden, um der Qual des Eingesperrtseins eine einigermaßen absehbare Frist zu geben. Der Mensch kommt durch Technik nicht aus seiner Begrenztheit heraus, jeder Gewinn wird sofort durch herben Verlust an anderer Stelle wieder eingebüßt. Noch immer glaubt man, die Freiheit sei machbar durch Veränderungen der bloß äußeren Konditionen. Und dann die neuste Neurose: dauernd zwitschern und piepsen diese Ich-bin-überall-erreichbar-Handys. Das nervt! Aber was ist Neurose, was ist neurotisch am modernen Menschen? Ich frage jetzt nicht im exakt wissenschaftlich/psychologischem Sinn. Mir geht es hier eher um die Krankheit der Moderne, die Folge des durchgesetzten Nihilismus. Sie kann die verschiedensten Symptome haben, aber immer nur eine Ursache: dass der Mensch sich selbst vergessen hat. Wer so lebt, ohne zu wissen, oder doch zumindest zu ahnen, dass er Geschöpf ist und als dieses mit seinem Schöpfer untrennbar verbunden - dieser Mensch ist neurotisch, in all seinen Wahrnehmungen und all seinem Tun und Denken. |
| 9.) Es ist
wirklich zum Fürchten - Gedanken zu „Dominus Jesus“
von Inge Baecker Am 6. August dieses Jahres veröffentlichte die Kongregation für Glaubenslehre in Rom die Erklärung „Dominus Jesus - über die Einzigkeit und die Heilsuniversalität Jesu Christi und die Kirche“, unterzeichnet von Joseph Kardinal Ratzinger. (Im Internet nachzulesen unter www.vatikan.de, Unterverzeichnis „Aktualität“.) |
| 10.) Wo ist
denn der Barock-Altar?
von Karl-Josef Daverkausen So werden manche erstaunt fragen, wenn sie nach längerer Zeit unsere Kirche besuchen. Keine Bange! Er ist nicht gestohlen! Dazu ist er viel zu schwer. |
| 11.) ... und
sie machten sich auf und fuhren nach Maria Laach
von Renate Irskens-Mantas Überflüssig zu erklären, dass Maria Laach der Kurzname für eine berühmte Benediktiner-Abtei in der Eifel ist. Wichtig aber erscheint mir, dass die gut 30 Teilnehmer in eine besondere Atmosphäre eintauchten. Pater Markus begrüßte uns und erklärte die Umgebung des Klosters. Ein Videofilm zeigte uns Aufnahmen aus der Abteikirche und verdeutlichte wichtiges aus dem Leben der Mönche. Dieses Medium wird eingesetzt, um die Ruhe in der Abteikirche nicht durch häufige Führungen zu stören. |
12.)
Leserbriefe zum Sommerpfarrbrief 2000
was ich mir schon längst vorgenommen hatte, möchte ich nun endlich in die Tat umsetzen: Ich wollte Ihnen und Ihren MitarbeiterInnen sagen, wie gut mir die Bildauswahl für den letzten Pfarrbrief (wie auch schon für die vorher gehenden) gefallen hat. Die klare Konzeption samt Beschränkung in der Zahl, das Niveau der ausgesuchten Darstellungen sowie die Form der Wiedergabe suchen ihresgleichen! Zum „Beweis“ braucht man nur einmal andernorts die üblichen Bildschnipsel-Sammlungen zu betrachten. Besonders „edel“ – wenngleich aus dem Rahmen der übrigen Motive fallend – war natürlichdas Farbfoto, das als kleines Mittelposter beilag. Ich finde übrigens, dass eine Abbildung, die einen bestimmten Artikel sinnvoll ergänzt, ruhig vom sonst gewählten durchlaufenden Bebilderungskonzept abweichen „darf“. Wenn ich eine kleine Anregung loswerden darf: Eine Erläuterung zu den Bildern, vielleicht zusammenfassend auf einer halben bis ganzen Seite, könnte den Genuss noch steigern ... Viele Grüße (auch an das „Team“) Ihr Joachim Frank
Zu dem betreffenden Artikel beschäftigt mich eine Frage. Mir ist völlig einsichtig, dass Gott nicht unser Unglück will, und ich halte es für außerordentlich wichtig, darüber zu sprechen. Denn viele Erwachsene haben als Kinder noch hören müssen, Gott habe sie mit dieser oder jener negativen Erfahrung für ihr Fehlverhalten bestraft. (...) Aber meine Frage geht um etwas anderes: Ist für den Autor die Todesangst, das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz „nichts als die Folge einer Illusion des Bewusstseins – somit also nicht wirklich“?
Dieses lesend, stutzte ich sehr. Es ist mir nicht verständlich, dass Krankheit und Tod „die Folge einer Illusion des Bewusstseins“ sein soll. Es gibt psychosomatische Krankheiten, die eventuell damit gemeint sein können, aber Krankheiten, deren Ursache z.B. im Röntgenbild nachgewiesen werden können, z.T. sehr schmerzhafte Folgen haben, sind meines Erachtens jenseits aller Illusionen, sondern leider erlebte Wirklichkeit. Ich weiß, dass Krankheiten und Schmerzen nicht im ursprünglichen Schöpfungsplan Gottes vorgesehen waren, aber deswegen sind sie für Betroffene keine Illusion, sondern Realität. Renate Irskens-Mantas |
13.)
Angst (Liedtext: Herbert Grönemeyer, aus der LP „Sprünge“, 1986)
angst vor der geschichte / angst vor sich selbst / sich in sich zurückzuziehen / aus angst vor der welt |
| 14.) Sie sind
wohl auch so eine
von Renate Simon-Pütz „Setzen Sie sich auch immer in die Mitte des Zuges?“ Ich blickte von meinem Buch auf. Mein täglicher Arbeitsweg von Siegburg nach Köln dauert etwa eine gute halbe Stunde, da lese ich gerne ein paar Seiten. Heute jedoch saß mir gegenüber ein älterer Herr, der sich offensichtlich mit mir unterhalten wollte. Er redete schon weiter. „In der Mitte ist es immer ruhiger, da sitzt man nicht so überm Rad.“ Ich erwiderte, dass ich mich immer da hinsetzen würde, wo gerade Platz sei, aber vermutlich habe er Recht. „Jaja, das ist so. |
15.) Liebe
Pfarrgemeinde von St. Gereon!
Mein Gesicht und meinen Namen werden Sie aus den Gottesdiensten in St. Gereon vielleicht schon kennen. |
| 16.) Katholische
Pfarrgemeinde St. Gereon zu Köln
Gereonsdriesch 2 - 4, 50670 Köln, Telefon: (0221) 13 49 22, Fax: (0221) 1 39 03 06 Email: Pastor@stgereon.de und Pfarramt@stgereon.de; Internet: http//www.stgereon.de Pastor: Karl-Josef Daverkausen Sekretärin: Uta Karkuth Subsidiar: Hans-Josef Radermacher, Tel: (0221) 16 42 51 41, Fax: (0221) 16 42 51 40 Kantor: Jürgen von Moock, Birkerhöhe 9, 51429 Bergisch Gladbach (Moitzfeld), Tel: (02204) 98 14 40, Email: nc-vonmooju@netcoöogne.de Küster: Franz Jablonski, Gereonskloster 2, 50670 Köln, Tel: (0221) 1 26 01 06 Büroöffnungszeiten: Montag - Donnerstag: 9.00 - 12.00 Uhr, Freitag: 15.00 - 17.00 Uhr Hl. Messen: Samstag 18.00 Uhr, Sonntag 10.00 Uhr und 11.30 Uhr, Mittwoch: 19.00 Uhr, Donnerstag 18.00 Uhr. Pfarrgemeinderatsvorsitzende: Marie-Theres Deckers Stellvertredende Kirchenvorstandsvorsitzende: Annelie Ewald-Bouillon Kindertagesstätte St. Gereon, Christophstr. 1, 50670 Köln, Tel: (0221) 13 42 39 Jeden Donnerstag probt der Kirchenchor von 19.00 - 21.30 Uhr; der Kinderchor von 15.30 - 16.30 Uhr. |
| 17.)
Gemeindechronik
Die hl. Taufe empfingen im vergangenen Jahr 33 Kinder und eine Erwachsene: |
Jonathan
Bauer
Mattis Bodynek Yvonne Bremer Louis Daniel Alexander Dohr Clemens Frerich Elisabeth Grube Tristan Hackenberg Alexandra Hansen Lukas Holtkamp Heiko Hoppe Nicoline Hoppen Alexander Jünger Hannah Jünger Valentin Jungbluth Philipp Kluth Susanne Kriegeskotte |
Miriam
Loschelder
Bastian Maubach Marcel Meyer Elena Müller-Berndorff Charlotte Musso Tobias Naaber Paula Nieder Aaron Paffrath Judith Penners Anna Lena Preuß Matthias Preuß Gabriel Rampini Marie Carlotta Schäfer Charlotte Schröder Daniel Storck Marius Stüttem Julius Weingarten |
| Zur
ersten hl. Kommunion
wurden 8 Kinder geführt: |
Dominik
Göpel
Alexander Jünger Hannah Jünger Kim Lehnhausen |
Lukas
Lübbe
Esther Pauquet Charline Tanchoux David Wodarz |
| Das
Sakrament
der Ehe spendeten sich 20 Paare: |
Kathrin
Müller – Eike Najork
Deniz Bauth - Walter Bertsch Dr. Eva Aichelmann – Dr. Bernd Wolfgarten Kerstin Bohrer - Gernot Mayer Ursula Gärtner - Hans Matschke Anke Wagenknecht - José Pedro Reichert Iris Scheuring - Guido Syré Petra Twelker - Bernd Censarek Miriam Aaldering - Gregor Koch Gertrud Sallmann - Wigbert Müller |
Gabi
Zhekov - Marcus Augustin
Anja Schultes - Thomas Schreiber Yvonne Bremer - Christoph Schultens Sandra Wendling - Mrkus Thormann Martina Jentsch - Lutz Berneke Katharina Terhaar - Pierre Philippe Chauveau Eva-Maria Kreuels - Martin Günnewig Victoria Sonntag - Christopher Wilms Andrea Mauel - Martin Zeidler Ckaudia Kersten - Jan Müller-Berndorff |
| In
unserer Gemeinde starben 8
Menschen: |
Heribert
Bender (80 Jahre)
Albert Büscher (77 Jahre) Jacques Christnach (54 Jahre) Franz Horn (65 Jahre) |
Odilia Pesendorfer (89 Jahre)
Karl Theo Ruckes (87 Jahre) Maria Skambracks (58 Jahre) Änne Süthold (74 Jahre)Menschen: |
| Um Wiederaufnahme in die katholische Kirche baten 2 Gemeindemitglieder. | Den Austritt aus der katholischen Kirche erklärten 14 Gemeindemitglieder. |
| 18.)
Impressum:
Redaktion: Karl Josef Daverkausen, Inge Baecker, Oliver Pütz, Christine Reichel, Renate Simon-Pütz, Christa Stehmans, Adrian Wellmann. Redaktionsadresse: Christa Stehmanns, Kyotostraße 21, 50670 Köln, Te. (0221) 132100 Layout: Gregor Kowalewski Internetbearbeitung: Heinrich Wolfgarten Köln im Dezember 2000 Die namentlich gekennzeichneten Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder. Zu den Bildern: Die mittelalterliche Buchmalerei ist neben der Wand- und Tafelmalerei eine eigene Gattung. Sie diente als Schmuck und bildliche Ergänzung der Handschriften, in denen die christliche Botschaft gesammelt und niedergelegt wurde. ( Evangeliare, Perikopenbücher, Sakramentare, Psalter..) Bildbeschreibungen:
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Last Update: 7. Dezember 2000 - Wolfgarten - |
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