Ich will
Dir danken
aus ganzem Herzen,
verkünden will
ich all Deine Wunder.
Psalm 9,2 |
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Zeltlager
des Kinderchores St. Gereon
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von Roland Fellhauer
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Von Samstag,
dem 23. 6, bis Sonntag, dem 24. 6. 2001, fand das erste Kinderchorzeltlager
in Moitzfeld statt.
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Ihr könnt Euch vorstellen, dass das Wetter
schön war, denn wenn Engel reisen ...
Auf dem prima geeigneten Grundstück
von Jürgen, Wiebke und dem kleinen Max
von Moock (nochmals herzlichen Dank den
Drei) wurden auf der Wiese zwei große
Zelte aufgebaut, in denen für die
21 Kinder und fünf Betreuer Platz war.
Unentbehrlich für dieses Unternehmen
war Herr Schmitt, der Vater von Meike, Vera,
Lina und Paula. Er organisierte z.B. den
Zeltaufbau oder zeigte den Kindern, wie man
Stockbrot am Lagerfeuer zubereitet.
Am ersten Tag gab es gleich ein großes
Geländespiel,
bei dem schwierige Aufgaben zu lösen
waren. Heute wissen deshalb alle Kinder,
wie die Katze der Mutter vom freundlichsten
Zimmermann auf der Birkenhöhe
heißt. Falls Ihr es nicht wisst,
sie heißt Lady.
Wer den Vornamen des Pastors von St. Gereon
wusste, bekam 10 Punkte. Wie er heißt, wird hier aber nicht verraten.
Den ersten Vorsprung schaffte die Schildkrötengruppe,
die gegen die Hasen wetteiferte, dadurch, dass sie die Hühner, die
auf dem Grundstück frei herumliefen, besser zählte.
Es waren nämlich insgesamt 9. Ich
glaube aber, dass die Schildkröten nur deshalb
gewonnen haben, weil sie beim Wettlaufen
(zwei Kindern wurde das eine Bein zusammengebunden und sie mussten gegen
zwei Kinder der anderen Gruppe rennen) vorher heimlich geübt hatten.
Dadurch hatten Zoe und Felizitas die Schildkröten zum Sieg geführt.
Dass die Kinder im Chor singen und dichten
können, ist natürlich klar. In diesem Bereich waren die Hasen
und die Schildkröten gleich gut. Auf die Melodie
„O Tannenbaum“ sollte ein neuer Text gesungen
werden. Der Anfang ging
jeweils so: „O Tannenbaum, o Tannenbaum,
der Moock, der sitzt im Apfelbaum.“
Die Hasen dichteten dazu:
... der Max, der schreit owei, owei, ach
Mama komm doch schnell vorbei ...
... bring mal schnell die Leiter her,
der Ast, der hält nicht lange mehr ...
... mit einem Knall bricht der Ast und
der Moock liegt im Mist (na, na!) ...
Dagegen die Schildkröten:
... und singt so fröhlich vor sich
hin, wie schön dass ich in Moitzfeld bin ...
... der Max sitzt auch im Apfelbaum
und pflückt die ganzen Äpfel
ab und hält die Mama sehr auf Trab ...
... die Wiebke sitzt im Apfelbaum.
Sie denkt sich oh, wie ist das schön,
hier kann ich bis nach Kölle sehn ...
Wie das mit der Schatzsuche war, könnte
ich zwar auch noch erzählen, aber ich
glaube, ich mache mal Schluss.
Wie spät die Kinder am ersten Abend
ins Bett gekommen sind, will ich nicht verraten. Vielleicht soviel: aufgestanden
sind die meisten erst morgens um 9.00 Uhr.
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