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Sie war im Kriege
verbrannt und in 407 Einzelteile zerfallen. Bildhauer Linden aus Bonn hat sie in
mühseliger Arbeit wiederhergestellt.
Zwei kostbare Stücke konnten für unsere Kirche hinzu erworben werden: eine
Renaissance-Kanzel
(um 1600-1630)
mit barocken Reliefs (um 1730).
In welcher Kirche sie früher
gestanden hat, ist nicht bekannt. Zuletzt stand sie im Privathaus des
Bühnenbildners Professor
Ludwig Sievert in Frankfurt, der sie uns zum Kauf anbot. Im Kriege war sie
ausgelagert nach Bamberg. Der Kölner Kunstschreiner Alfons Hansen hat sie
restauriert und dem Platz angepasst, wo sie heute steht.
Bei der Übernahme der Kanzel in Bamberg entdeckte ich die schöne Madonna,
die heute unsere Kirche ziert, eine fränkische Arbeit um
1520, holzgeschnitzt und mit der alten Fassung. Eine verstorbene alte Dame aus
der Gilbachstraße hat sie uns geschenkt.
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