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Prälat Dr. Grosche benedizierte die Kirche und feierte
die erste heilige Messe.
Die feierliche Konsekration durch den Erzbischof war für
später vorgesehen.
Von Anfang an erregte die Kirche Aufsehen.
Durch die Publikationen in der Tagespresse und in
Fachzeitschriften wurde sie weithin bekannt.
Zahlreiche Besucher aus aller Welt fanden sich im Laufe
der nächsten Monate und Jahre ein, darunter viele
Priester, Bischöfe, Architekten, Künstler.
Die Kölnische Rundschau
schrieb am 11. Dezember 1958:
„Insgesamt ist hier aus einer echten Werkgemeinschaft
ein modernes Gotteshaus entstanden, das zugleich
Aufsehen erregen und den Betern Geborgenheit bieten
wird.
Es ist ein Tempel Gottes, der aus den Trümmern von
Menschenbauten und -plänen, nämlich aus Steinen von
kriegszerstörten Häusern errichtet wurde, herb und vom
Geist erfüllt und ganz anders als die Häuser
der Menschen ... Die Kirche bedeutet einen Schritt nach
vorn in der modernen katholischen Sakralarchitektur. Bei
der Planung hat man sich auf die voraussehbaren
Entwicklungen eingestellt, welche die Liturgie in naher
Zukunft nehmen wird.
Um nur eines anzudeuten: die Altar- und Chorraumgestaltung ist für die Zelebration zum Volk eingerichtet. In diesem
Zusammenhang steht auch das Gepräge des
Sakramentsaltars.
Besondere Aufmerksamkeit fand
das überaus
kostbare Gemmenkreuz
über dem Hochaltar, das die Fuldaer Benediktinerin Liobo
Münz im Zusammenwirken mit Frau Professor Elisabeth
Treskow (Kölner Werkschulen)
geschaffen hat.
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