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Am 1. Oktober 1955 wurde das "Seelsorgliche Rektorat St.
Alban" innerhalb der Pfarre St. Gereon konstituiert, und
ich wurde zum Pfarrrektor ernannt. Dieses „Seelsorgliche
Rektorat St. Alban" wurde am 29. Mai 1956 in die nach
wie vor als juristische Person existierende alte Pfarre
St. Alban umgepfarrt.
Unter dem 15. November
1956 wurden die östlich der Achse der Inneren
Kanalstraße gelegenen Gebietsteile der Pfarren St. Josef
und St. Anna in Ehrenfeld und der Pfarre St. Alban
eingegliedert. Am 12. Dezember 1956 wurde der alte
Gebietsstand der Pfarre St. Alban - wie schon oben
erwähnt - in die Dompfarre und die Pfarren St. Martin
und St. Maria im Kapitol umgepfarrt. Durch diese
Rechtsakte wurde erreicht, dass der Titel
St. Alban als
juristische Person erhalten blieb, freilich mit einem
neuen Pfarrbezirk.
Eine Vermögensregelung
war darum nicht erforderlich. Die Pfarre behielt ihr
Stiftungsvermögen, bestehend aus ca. 50 Morgen Ackerland
in Stotzheim gelegen und an dortige Bauern verpachtet;
ferner die alten Kunstwerke, kirchliche Geräte (Kelche,
Monstranzen, Reliquiare) und Paramente.
Ein neues Grundstück für eine Kirche mit
Pfarrhaus und später zu bauenden Kindergarten erhielt
sie dazu.
Der Akt der Translatio war perfekt, und am 3.
August 1957 wurde ich zum Pfarrer der „alten" Pfarre St.
Alban ernannt.
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