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Die Bedingungen des Erzbistums wurden in
vollem Einvernehmen mit der Stadt Köln erfüllt, und so
wurde die Ruine St Alban zur Erinnerungsstätte an die
Toten des Weltkrieges und der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft.
Die Ruine der
Kirche wurde in den Wiederaufbau des Gürzenich
einbezogen: die östliche und südliche Außenmauer der
Kirche wurde zur Innenmauer von Treppenhaus und Foyer
des Gürzenich.
Von dort hat
man einen Blick in die Ruine und auf die im früheren
Altarraum aufgestellten steinemen Skulpturen des
„Trauernden Elternpaares" der Käthe Kollwitz. Das
Original hatte die Künstlerin für das Grab ihres im
ersten Weltkrieg in Flandern gefallenen Sohnes
geschaffen.
Auf Wunsch des
damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss und im
Einvernehmen mit den Angehörigen von Käthe Kollwitz
schuf Professor Ewald Matare Kopien dieser Skulpturen.
Am 21. Mai 1959 übergaben Bundespräsident Heus und der
Kölner Oberbürgermeister Theo Burauen die zur
Erinnerungsstätte gewordene Kirchenruine St. Alban in
die Obhut der Stadt.
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