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Die älteste Baunachricht ist einer
Schreinseintragung zu entnehmen, nach
der im Jahre 1323 der Jude Joseph v.
Arwilre Geld gibt, das für den Turmbau
deponiert wird.
Der Kirchhof von St. Alban lag auf der
Nordseite der Kirche, hinter den Häusern
an der „Höhle".
Er war jedoch zu klein, so dass zur Zeit
der Pest im Jahre 1451 die Kirchmeister
sich beim Rat der Stadt die Erlaubnis
einholten, die Toten auf dem freien
Platz zwischen den Häusern des Heinrich
Hardefuyst und des Malers Stephan
Lochner - dem heutigen Parkplatz -
beerdigen zu dürfen, Stephan Lochner,
Mitglied der Pfarre St. Alban, wurde
damals auch von der Pest hinweggerafft.
Auf einen nicht näher bezeichneten Bau
am Ende des 15. Jahrhunderts bezieht
sich eine Stillung von 5 oberld. Gulden
„zu deme buwe der Kirspelskirchen zo
sant Albain". Von diesem älteren Bau
rührt der Turm her.
Ein durchgreifender Umbau, bei dem die
Kirche ihre spätere eigenartige Gestalt
erhielt, fand in den Jahren 1668 - 1672
statt. Im Jahre 1670 bewilligte der Rat
der Stadt 15.000 Ziegelsteine für den
Bau der Kirche.
Die Kosten für die Erneuerung der Kirche
im Jahre 1776 wurden zum Teil von der
Familie de Groote gedeckt. Weitere
Reparaturen fanden in den Jahren 1826
und 1832 statt 1895/96 wurden Turm und
Westfassade instand gesetzt. |