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Kopfgeburt
stößt zum Denken an |
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Mäzen
stiftet das 50 000 Euro teure und acht Tonnen schwere Kunstwerk |
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Mahnend blickt der Kopf des
Heiligen auf die
Basilika St. Gereon. |
Auf der
Grünfläche vor St.
Gereon ruht
seit kurzem
der Kopf
des Heiligen Gereon
- eine Skulptur von Iskender
Yediler.
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VON INA SPERL |
Innenstadt
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Acht Tonnen ist er schwer und so voluminös wie ein
kleiner Elefant: Aus
grauem Granit ist der Kopf des Heiligen Gereon,
der seit Ende Januar vor
der Kirche am Gereonsdriesch liegt.
Jetzt erst wurde die
Skulptur offiziell von Bezirksvertretern,
der Stadtverwaltung und Vertretern der Kirche an
ihrem Standort
eingeweiht. |
Großbild
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Ein Symbol soll der Kopf des Heiligen
sein, sagt der Künstler Iskender
Yediler, der lange in Köln gelebt
und gearbeitet hat,
bevor er nach Berlin zog:
ein Symbol, das an die
Geschichte der Stadt und das
hier erlittene
Martyrium erinnert. Denn an dieser Stelle soll im Jahre
286 der Legionär Gereon von den Römern
enthauptet worden sein, weil
er sich standhaft
zum christlichen Glauben bekannte. Ein Jahrhundert später
entstand am selben Ort der
erste Teil der
heutigen Gereonskirche, auf die der Kopf „mahnend
blickt", wie Pfarrer Andreas Brocke erklärt.
„Wir freuen uns, dass er nun da liegt,
dadurch wird auch der Platz
aufgewertet," |
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Auch bei den Bezirks Vertretern
kommt die Skulptur gut an: „Das ist
die schönste Kopfgeburt, die ich je
konkret gesehen
habe - möge sie
Denkanstöße geben", sagt Bezirksvorsteher Andreas Hupke -
nicht ohne Stolz, denn
schließlich ist die
Skulptur auf Betreiben der Bezirksvertretung
Innenstadt aufgestellt worden. Kosten entstanden weder
der Stadt noch der Kirche;
Ein Mäzen aus Essen,
der ungenannt bleiben
will, habe die rund 50 000 Euro für die Skulptur
aufgebracht, sagt
Hupke, |
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Die Idee, ein Mahnmal aus dem Kopf einer
Heiligenskulptur zu schaffen, ist nicht neu: Bereits in Bonn hat
Yediler die Köpfe der Heiligen Cassius und Florentinius
vor dem Münster platziert.
Um das riesige Werk
zu schaffen, hat er den Kopf der Heiligenskulptur in der
Kirche abfotografiert und dann als Modell nachgebaut, In Stein
hauen ließ er es dann allerdings in Thailand,
wo er ein Atelier hat und wohin
er regelmäßig fahrt.
„Selber hätte es mich ein Jahr gekostet, sie herzustellen,
so dauerte es vier Monate,"
Doch habe nicht zuletzt auch
die Finanzierung eine Rolle gespielt: In Deutschland
produziert, wäre der
Kopf um die Hälfte teurer gewesen.
www.yediler.de |
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