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Der Kölner
Stadtanzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom Mittwoch, 30. Mai
2001 wie folgt:
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Daverkausen
ist nun Dechant |
map - Im zweiten Anlauf ist der Pfarrer von St. Gereon, Karl-Josef
Daverkausen, zum Dechanten im Dekanat Köln-Mitte-Nord gewählt
worden. Daverkausen setzte sich mit 18 zu 14 Stimmen gegen den Pfarrer
von St. Aposteln, Christoph Biskupek, durch.
Die Bistumsleitung hatte die
erste Abstimmung im März, bei der Daverkausen mit einer Stimme Vorsprung
gewählt worden war, wegen eines Formfehlers annulliert: Stadtdechant
Johannes Westhoff hatte aus Versehen nicht alle wahlberechtigten Geistlichen
zu der Versammlung eingeladen.
Damals wurde spekuliert, die Annullierung sei gezielt gegen Pfarrer
Daverkausen gerichtet, der sich durch die Einsegnung der „Donum-vitae"-Geschäftsstelle
den Arger des Erzbischofs zugezogen hatte. Stadtdechant Westhoff hatte
diese Vermutungen zurückgewiesen. Daverkausen waren für den zweiten
Wahlgang geringere Chancen eingeräumt worden, da sich nun mehr Geistliche
an der Abstimmung beteiligten, denen eine größere Nähe
zu Kardinal Meisner nachgesagt wird. Dass Daverkausen jetzt mit größerem
Vorsprung zum Dechanten - zum Sprecher -gewählt wurde, gilt daher
als überraschend. |