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Der Kölner
Stadtanzeiger berichtet am Samstag/Sonntag,
22/23. September 2001 wie folgt:
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Neue
Orgel in St. Gereon
Samstag
Einweihung - Ringen mit der Denkmalpflege |
Kardinal Joachim Meisner
weiht am heutigen Samstag um 18 Uhr
im Rahmen einer Messe
die neue Orgel von St. Gereon.
Kantor
Jürgen von Moock ließ am Freitag schon einmal das neue Instrument
erklingen: Passacaglia und Fuge c-Moll von Johann Sebastian Bach erfüllten
den romanischen Kirchenraum.
Knapp zehn Jahre, nachdem im Kirchenvorstand
der Gemeinde die ersten Überlegungen für eine neue Orgel angestellt
wurden, steht das Instrument, gefertigt bei der Firma Weimbs in Hellenthal
in der Eifel, jetzt über dem Hauptportal.
„Mit der Einweihung ist die Wiederherstellung
der Basilika abgeschlossen", freute sich Pfarrer Karl-Josef Daverkausen.
An gleicher Stelle stand jahrhundertelang ein wesentlich größeres
Instrument auf einer Empore - bis im Kriegsjahr 1942 mit der Kirche auch
die Orgel den Bomben zum Opfer fiel.
1954 wurde die kleine Chororgel installiert,
die seitdem den Gemeindegesang begleitete. Das reichte laut Daverkausen
aus, solange das Dekagon nicht benutzt werden konnte und
die Gottesdienste lediglich im Chor gefeiert
wurden. Seit 1984 die Trennwand fiel, erwies sich die Orgel als unzureichend
für den großen Raum.
Dem Auftrag an die Firma Weimbs ging laut
Daverkausen ein zähes Ringen mit der Denkmalpflege voraus. „Es wurde
eine Lösung gefunden, die beiden Seiten gerecht wird", resümierte
der Pfarrer. Das Instrument füge sich gut in die Architektur der Basilika
ein.
36 Register und 2371 Pfeifen hat die Orgel,
die mit vergoldeten Lindenholz-Ornamenten geschmückt ist und rund
eine Million Mark kostete.
Geld, das Pfarrei, Erzbistum, Förderverein,
Romanische Kirchen und vor allem viele, viele Spender aufbrachten. Der
Orgelbauverein habe dabei wichtige Arbeit geleistet, hob der Pfarrer hervor.
Die Einweihung wird mit Orgelfestwochen
gefeiert.
Am Sonntag 23. September, spielt Franz
Lehrndorfer aus München um 20 Uhr das Eröffnungskonzert.
Am Samstag, 29. September (20 Uhr), sitzt
Peter Planyavsky aus Wien an der Orgel, am Mittwoch, 3. Oktober (20 Uhr),
Thierry Melcher aus Köln.
Am Mittwoch, 3. Oktober (20 Uhr), beschließt
Kantor von Moock die Reihe mit Werken von Bach, Dupré und anderen
(Eintritt jeweils 15 Mark/ zehn Mark).
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