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"Stadtarchiv
soll zurück an alten Standort"
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Das Aktionsbündnis
Stadtbaukultur sorgt sich um die Entwicklung des
Gereonsviertels.
In diesem
neugotischen Bau an St. Gereon war das
Stadtarchiv bis 1971 untergebracht -und
dorthin soll es nach dem Willen des
Aktionsbündnisses Stadtbaukultur auch
zurückkehren.
BILD: WORRING |
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Das Historische Archiv der Stadt
Köln soll an seinen ehemaligen Stammsitz gegenüber der Basilika
St. Gereon zurückkehren. Dafür machen sich das „Aktionsbündnis
Stadtbaukultur", die Historische Gesellschaft Köln sowie die
Pfarrgemeinde St. Gereon stark.
Zusammen mit dem benachbarten Archiv des Erzbistums und dem
Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchiv entstünde auf diese
Weise „ein regelrechtes Archiv-Viertel", so Peter Canisius vom
„Aktionsbündnis". Eine Idee, die Archiv-Leiterin Bettina
Schmidt-Czaia sehr begrüßt:
„Dann würde sich ein historischer Kreis schließen."
Aus dem neogotischen Bau, Ende des 19. Jahrhunderts errichtet,
war das Archiv 1971 an die Severinstraße gezogen - für die
geplante Dauer von 30 Jahren. Die sind längst vorbei, und der
Raum wird immer knapper. Nach den Vorstellungen der
Umzugs-Befürworter könnte am alten Sitz an St. Gereon für die
Magazine in die Tiefe gebaut werden - so wie es das Erzbistum
mit seinem Archiv bereits vorgemacht hat.
Im repräsentativen Hauptbau könnten laut Schmidt-Czaia
beispielsweise Lesesaal, Vertrags- oder Ausstellungsräume
untergebracht werden, Werkstätten und Büros in einem
angrenzenden Gebäude, das vom Bauherrn Frankonia Eurobau im Zuge
der gesamten Umgestaltung des Gerling-Areals neu errichtet
werden soll.
„Die Verwaltung prüft derzeit allerdings noch verschiedene
Strandorte", so die Archiv-Leiterin.
Das „Aktionsbündnis Stadtbaukultur" hat allerdings nicht nur die
Zukunft des Archivs im Blick, sondern sorgt sich insgesamt um
die Entwicklung des Viertels rund um die romanische Basilika St.
Gereon.
Die Mitglieder sehen in den Plänen des Architekturbüros Kister
Scheithauer Gross viele positive Ansätze, wollen aber eines
sichergestellt wissen: „Die Kirche muss ihren einzigartigen, das
Stadtbild prägenden Charakter behalten", fordern Canisius und
Hanns Schaefer.
Dieses Anliegen sehen sie beispielsweise
gefährdet, wenn das Haus Chritophstraße 15 bis 21 sechsstöckig
neu gebaut werden sollte.
Auch die geplanten neuen Gebäude rund um das alte Archiv dürften
vier Geschosse „in keinem Fall überschreiten".
Es gehe nicht nur darum, das das im Höhenkonzept
festgeschriebene Limit (22,50 Meter Traufhöhe eingehalten werde
- wo die bestehende Bebauung niedriger sei, dürfe nicht
aufgestockt werden. |
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