Der Kölner Stadtanzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom Montag, dem 14. Juli 2003

  Vielen eine geistige Heimat gegeben
Pfarrer Daverkausen verabschiedet

  

 Der Geistliche zog Menschen von weit her in die Basilika St. Gereon.

 


Durch seine offene und persönliche Art 
hat Pfarrer Daverkausen (r. im Gespräch 
mit Gemeindemitglieder) überzeugt. BILD: RAKO

Karl-Josef Daverkausen 
hatte sich ein fröhliches Fest gewünscht, 
und es wurde 
ein fröhliches Fest, 
trotz des 
„schmerzlichen Abschieds".
Der Pfarrer an der romanischen Basilika St. Gereon 
verabschiedete sich gestern im Rahmen des Pfarrfestes von seiner Gemeinde, 
aus gesundheitlichen Gründen geht der 65-Jährige in den Ruhestand. 
Hunderte Menschen feierten mit Daverkausen Gottesdienst unter freiem Himmel, 
viele von ihnen kamen von weit her, wie so oft in den vergangenen 13 Jahren. 
Viele Menschen habe es auch von außerhalb der Stadt nach St. Gereon gezogen, weil Daverkausen ihnen „eine geistige Heimat" gegeben habe, so Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Helga Bresgen.
Der Pfarrer selbst entwarf in seiner Predigt das Bild einer Gemeinde, das er selbst in überzeugender Weise verwirklicht hat: das Bild einer „offenen, einladenden Gemeinschaft", einer „bunten Wiese, auf der vieles wachsen kann", in der Menschen ihre Fähigkeiten einbringen können, mit offenen Augen und Ohren der Wirklichkeit begegnen.
Eine besondere Freude machte ihm der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Manfred Kock. 
In einem Grußwort für den Pfarrbrief hob Kock hervor, Daverkausen habe die Ökumene „mit
ganzem Herzen gepflegt".

 Nachfolger Daverkausens, der auch der modernen Kunst in seiner Kirche Raum gab, 
wird Andreas Brocke, (map) 

Presseberichteübersicht Pressebericht vom 11.07.2003

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Last Update:21.06.08 11:45  

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