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In der Krypta
standen im Mittelalter außer dem mittleren Altar, der den
heiligen Mauren geweiht war, noch mindestens sieben weitere
Altäre. Die heute an den Wänden stehenden Tumben waren solche
Altäre, die später Sargdeckel bekommen haben.
Es gibt noch in die Wände gemeißelte Inschriften, die
Altarstandorte und Patrozinien benennen. Die Vielzahl der Altäre
und der bei liturgischen Feiern angerufenen Heiligen ist
ungewohnt. Das frühe Christentum kannte keine Altäre und wollte
auch bis ins 5./6. Jahrhundert solche nicht. |

Text-Copyright: Dr. Martina Langel
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Erst mit dem sich
ausprägenden Kirchenbau wird auch ein besonderer Ort für den
Altartisch bestimmt, der im Mittelalter zunehmend über dem Grab
der Märtyrer lag; so wie es in St. Gereon mit dem Gereonsaltar
ebenfalls geschah. Die zahlreichen Aufstellungen von Altären im
Kirchenraum haben im Mittelalter mehrere Gründe. die Vermehrung
der Reliquien, die Zunahme der Priester und die größere
Nachfrage nach zahlreichen Messfeiern. Es entstand der Wunsch
nach mehr heiligen Orten, die man zum intensiven Gebet in der
Kirche aufsuchte.
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