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Der Langchor ist durch die Zerstörung des letzten
Krieges seines kostbaren Schmuckes weit-gehend beraubt.
Das gotische Chorgestühl des frühen
14. Jh. fiel bis auf das kleine Modell der Kirche, das die hl. Helena in
der Hand trug den Flammen zum Opfer; und das wieder war eine Ergänzung
des
19. Jh.
Ebenso sind die barocken Wandreliquiare, die an die Ausstattung
der Goldenen Kammer in St. Ursula erinnerten, bis auf die hölzerne
Skulptur des hl. Gereon neben der Sakristeitür untergegangen. Ihm
entspricht die restaurierte Plastik der hl. Helena gegenüber.
Die
kostbare Doppeltür der Sakristei, unter der dünnen Fassung erkennbar
aus Tannenholz gearbeitet, greift nicht nur im Material, auch in der Darstellung
süddeutsche Vorbilder auf. Vielleicht sind die beiden Türflügel
mit Christus als Schmerzensmann und Maria als Mater dolorosa, die Anfang
des 16. Jh. entstanden, ein Geschenk des Propstes Johannes Krytwyss aus
Esslingen.
Er starb, wie sein Grabstein in der Vorhalle
berichtet, im Jahre1513. Erhalten blieb auch die Hälfte
der großen Tapisserien, die 1765 in Aubusson unter der Leitung des
Meisters Fouries entstanden. In gedämpften Farben schildern sie drei
Szenen aus dem Leben Josefs. 1608 erneuerte man das Sakramentshaus.
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Nur noch Schemen des mittelalterlichen
Glanzes und der einstigen bunten Farbenpracht bieten die Umrisse der Wand-malereien
der Apsis.
Heilige, meist der Thebäischen Legion, bewohnen die Nischen,
und darüber erscheint Christus als Richter des Jüngsten Gerichtes,
begleitet von den vier Wesen, die uns als Symbole der Evangelisten geläufig
sind. Edelsteinhaft
leuchten dazwischen die drei Fenster der Verkündigung von Georg Meister-mann (mit der Darstellung der Verkündigung mit Engel, Heiligem Geist und
Maria).
Hier im Langchor hat auch das kostbare
Altargemälde des sonst zerstörten Sebastianusaltars wieder einen
Platz gefunden. |