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Der
Langchor
war der wichtigste liturgische Raum der Stiftskirche.
Hier
versammelte sich die Gemeinschaft der Kanoniker zum gemeinsamen Gebet.
Hier erfüllte sie ihre wichtigste und würdevollste Aufgabe des
Stiftslebens: das Stundengebet. Im prächtigen Chorgestühl, das
im Krieg verbrannte, standen sie einander gegenüber, beteten das Stundengebet und hörten die Lesungen. Erzbischof Anno ließ diese erste
Erweiterung des antiken Ovalbaus errichten.
Er ließ den Langchor mit darunter liegender Krypta an den antiken Ovalbau anbauen und konnte den Chor im
Jahre 1069 weihen. Der damals flach gedeckte Chor wurde von
Treppentürmen flankiert, deren Spuren Ausgrabungen zutage förderten.
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links: St.
Gereon-Chorgestühl |
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rechts: St.
Helena-Chorgestühl |
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