Hochchor

Unter Erzbischof Arnold von Wied (1151 - 56)  wird der alte Langchor verlängert und erhöht. Eine Neuausmalung des Langchores und der neuen Apsis gehörten dazu. Reste blieben davon unter der barocken Ausstattung bis heute erhalten.

Link: Hochchor Großbild


Thronender Christus
umgeben von den Evangelisten Markus und Lukas

Die Chororgel von Joh. Klais 1954



Im zweiten Weltkrieg wird die Kirche zunächst durch Brand (31. Mai 1942) und schließlich durch Bombentreffer (31, Oktober 1944) erheblich zerstört. Zwei Seiten des Dekagons sind von den Gewölben bis zu den Fundamenten Weggerissen worden.

fast die gesamte Innenausstattung, darunter die Orgel, ist verloren gegangen. Die Aufräumungs- und Wiederherstellungsarbeiten nach Kriegsende laufen in der ersten Zeit schleppend an. Nachdem zunächst nur die Krypta, die die Kriegsereignisse einiger-maßen unbeschadet überstanden hat,  für den Gottesdienst zur Verfügung steht, ist nach 1949 auch der Hochchor soweit wieder hergestellt, dass er von der Gemeinde genutzt werden kann. Für den Raum konzipiert die Orgelbauwerkstatt Johannes Klais in Bonn 1954 ein neues Instrument, das an der südlichen Chorwand seinen Platz findet und die nachstehende Disposition aufweist: 

I. Hauptwerk (C-g3)
Rohrflöte 8' 
Salicional 8' 
Principal  4'(Prospekt) 
Waldflöte 2' 
Sequialtera 2fach 
Mixtur 4fach 11/3'

II. Oberwerk (C-g3)
Liebl. Gedack 8' 
Blockflöte 4' 
Principal  2' 
Scharff 3-4fach 1' 
Krummhorn 8'
 

 

Pedal (C-f)
Subbaß 16' 
Principal  S'(Prospekt) 
Gedacktbaß 8' 
kombiniert mit Subbaß 16' 
Choralbaß  4' 
kombiniert mit Principal 8' 
Nachthorn 2'

Spielhilfen
Koppeln l/ll, Sub ll/l, l/R II/P 
Handregister, 
zwei freie Kombinationen, 
Tutti, Auslöser, 
Einzelabsteller für Zunge,
Kegelladen mit elektrischer
Spiel- und Registertraktur

Franz-Josef Vogt


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Last Update:  08.11.09 17:14 H. Wolfgarten