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Ihnen zur Linken und Rechten in den Fächerfenstern ist die Zone der
himmlischen Wesen angesiedelt. Man erkennt nach geduldigem Schauen die Symbole
der vier Evangelisten, wie sie schon Ezechiel und Johannes sahen. Die vier
Reiter der Apokalypse runden das Bild der Visionen ab.
Die Fenster Georg
Meistermanns, von dem auch die drei Fenster der Chorapsis stammen, bringen
einen ungewöhnlichen Farbenklang und eine nicht leicht auf den ersten
Blick lesbare Zeichnung oft dichter Linienführung des Bleis. Dem Ungeduldigen
gegenüber, der eine leichte Bildsprache erwartet, sperren sie sich.
Aber auch ihn vermag die Kraft und Fülle der Farben zu faszinieren.Wilhelm Buschultes Fenster im Emporengeschoss zeigen dagegen in leichter verständlichen Farben und Zeichnungen Heilige,
im Norden Josef und Albertus Magnus, Heribert, Petrus Canisius und im Süden
Maria, Ursula, Hildegard von Bingen und Adelheid von Vilich. Wilhelm Buschulte
entwarf auch die ebenso schlichten wie wirkungsvollen Kristallfenster
der Nischen.
Der teils in leichtem Relief gehaltene
Fußboden ist von Elmar Hillebrand gestaltet worden. Im Zentrum des
wie ein Teppich geschnittenen Mittelteils des Bodens wird die Enthauptung
des hl. Gereon dargestellt. Ihn umgeben Bilder des Opfers, ein vom Löwen
geschlagener Stier und Daniel in der Löwengrube, und als Mahnung tritt ein Bild des zerstörten
Dekagons hinzu.
Die Mondsichelmadonna an der Südseite
des Chorbogens stammt aus der untergegangenen Kirche östlich des Domes,
St. Maria ad gradus.
Entstanden um 1430, gelangte sie erst Ende des 19.
Jh. nach St. Gereon. Im reichen Faltenwurf, im
weichen Liebreiz der Gestalt spürt man die Nähe der Verkündigungsgruppe
in St. Kunibert.
Text-Copyright:
Werner Schäfke
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