Figur der hl. Helena
2. nördliche Konche von Osten
Die aus Alabaster gefertigte Figur der
hl. Helena bekrönte ursprünglich den von dem Bildhauer Jeremias Geisselbrunn
entworfenen und 1635 errichteten Hochaltar. Die Statue dürfte ein eigenhändiges
Werk Geisselbrunns sein; sie ist der einzige Teil, der vom 1897/99 abge-brochenen
Altar übrig geblieben ist.
Die Heilige
hat als Attribut ein großes Kreuz. Helena (geb. um 225), die Mutter des Kaisers Constantin, war eine Förderin
des christlichen Glaubens gewesen; der Legende nach fand sie das Kreuz Christi auf. Sie soll auch in Köln an der Stätte des Martyriums der Thebäischen
Legion gewesen sein.
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