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Die repräsentative
Prachtseite von
St. Gereon ist die Ostseite.
Reich gegliederte Türme
flankieren die Chorapsis. Mit gestalterischer Phantasie und detaillierter Kenntnis
bereits fertig gestellter Chorlösungen z.B. in Maria Laach, in St.
Cassius und Florentius oder in St. Servatius in Maastricht, entwirft ein
unbe-kannter Baumeister ein architektonisches Meisterwerk.
Durch die Gliederung der
Wandflächen in vier Geschosse und die Kombination von Plattenfries,
Zwerchgalerie, eingestellten Säulen, Lisenen, durchbrochenen und
geschlossenen Flächen, wurde eine beispielgebende Apsidenlösung
geschaffen. Der Zeitpunkt der Bauaktivitäten auch im Interesse des
Erzbischofs Arnolds von Wied (1151-56) lässt sich in der Mitte des 12.
Jhd. festlegen. |